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Über 300 Kilometer Stau in NRW – Köln besonders stark betroffen

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PKW und LKW fahren auf der A 3 zwischen Rösrath und Köln auf eine Stauende zu.
Durch das Ende der Sommerferien sind die Autobahnen in NRW und vor allem Köln nochmals besonders stark belastet. © Oliver Berg/dpa

Zum Ferienende sind die Autobahnen in NRW nochmals besonders stark belastet. Am Freitag kommt es vor allem um Köln zu langen Staus. Besserung ist nicht in Sicht.

Köln – Die Flutschäden an mehreren Autobahnen in Nordrhein-Westfalen und ein hohes Verkehrsaufkommen haben am Freitagnachmittag zu zahlreichen Staus auf den Autobahnen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes geführt. Insgesamt summierten sich die Blechschlangen auf mehr als 300 Kilometer, wie ein Sprecher des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) Nordrhein berichtete. Eine durchgreifende Besserung der Verkehrslage in NRW ist nach Einschätzung des ADAC an diesem Wochenende kaum zu erwarten.

Stau in NRW: ADAC prognostizierte volle Autobahnen – kaum Ausweichmöglichkeiten um Köln

Der Autobmobil-Club hatte bereits vor dem Wochenende wegen der Hochwasserschäden an der A1 und der A61 und des Ferienendes in Nordrhein-Westfalen vor einem drohenden Verkehrskollaps auf den Autobahnen rund um Köln gewarnt. „Es sieht leider so aus wie wir befürchtet haben“, sagte Thomas Müther vom ADAC Nordrhein am Freitag. Die Autobahnsperrungen, der Berufsverkehr und die ersten Reiserückkehrer seien mehr, als das angespannte Autobahnnetz um Köln aktuell problemlos verkraften könne.

„Der Kölner Autobahnring ist zurzeit ein einziges Nadelöhr“, sagte Müther. Es gebe auch kaum Ausweichmöglichkeiten. Die meisten klassischen Ausweichrouten seien ebenfalls überlastet. „Da helfen nur gute Nerven und viel Geduld.“ Auch auf anderen Nord-Süd-Strecken wie der Sauerlandlinie gab es nach seinen Worten zahlreich Staus. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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