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Bahn: Ausfälle nach Sturm – welche Züge am Dienstag betroffen sind

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Von: Benjamin Stroka

Ein RB und ein ICE fahren am Hauptbahnhof Köln, daneben eine Anzeigetafel mit Zügen, die entfallen.
Bei der Bahn gibt es aufgrund von Unwetterwarnungen teils massive Zugausfälle. © C. Hardt/Future Image/Imago & Marc John/Imago

Sturmwarnung: Auch am Dienstag sind in NRW die Folgen des Sturms bei der Bahn zu spüren. Betroffen sind RB, RE und S-Bahn und auch der Fernverkehr.

Düsseldorf – Die Deutsche Bahn hatte aufgrund des schweren Sturms „Zeynep“ am Freitag (18. Februar) einen Großteil des Regionalverkehrs in NRW eingestellt. Auch am Samstag (19. Februar) kam es noch zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr. Es folgte Sturm „Antonia“, der ebenfalls nochmal Schäden anrichtete. Inzwischen fahren viele Züge wieder, aber die Sturmfolgen sorgen weiterhin für Beeinträchtigungen bei der Bahn. Immer noch ist der Betrieb bei mehreren RE-, RB- und S-Bahn-Linien eingestellt. Alle betroffenen Linien im Überblick.

Bahn NRW: Auf folgenden RE-Strecken ist der Zugbetrieb eingestellt – Linien im Überblick

Bahn NRW: Auf folgenden RB-Strecken ist der Zugbetrieb eingestellt – Linien im Überblick

Bahnen NRW: Auf folgenden S-Bahn-Strecken ist der Zugbetrieb eingestellt – Linien im Überblick

Bahn nach Sturm: Auch auf diesen Linien gibt es noch Probleme

Bahn: Fernverkehr nach Sturm auch am Dienstag noch eingeschränkt – Überblick zu ICE und IC

Auch im Fernverkehr kommt es am Dienstag (22. Februar) aufgrund von Unwetterschäden weiterhin zu Einschränkungen und Ausfällen bei ICE und IC:

Sturmwarnung in NRW: Bahn stellt Regionalverkehr in weiten Teilen ein

Die Deutsche Bahn hatte den Regionalverkehr in weiten Teilen von NRW am 18. Februar ab 14 Uhr aufgrund des aufziehenden Sturms „Zeynep“ eingestellt. „Das betrifft vor allem die Regionen nördlich von Düsseldorf“, sagte ein Bahn-Sprecher auf 24RHEIN-Nachfrage. „Die Züge werden bis zu den jeweiligen Endbahnhöfen fahren und dann nicht neu starten. Auf weiteren Linien muss die Geschwindigkeit reduziert werden, mit der Folge von Verspätungen und Teilausfällen“, teilte die Bahn außerdem mit. Die Bahn empfahl „dringend“ auf nicht unbedingt notwendige Fahrten nach 14 Uhr zu verzichten.

Man habe die Entscheidung zum Schutz der Reisenden und Mitarbeiter wegen des angekündigten Sturms getroffen, sagt ein Bahn-Sprecher. Vielerorts wurde der Betrieb am Samstagmorgen wieder aufgenommen.

Unwetterwarnung NRW: Bahn bereitet sich auf Ausfälle vor – auch Verspätungen erwartet

Erstmeldung vom 16. Februar, 17:36 Uhr: Düsseldorf – Sturmtief „Xandra“ wütet über NRW. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Sturm, Orkanböen und Dauerregen. Auch die Deutsche Bahn erwartet vor allem ab Donnerstag (17. Februar) Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Es könne zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

Unwetterwarnung in NRW: Verspätungen und Ausfälle bei Bahn erwartet

Bereits am Mittwoch gibt es für ganz NRW Amtliche Warnungen vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 85 km/h. Zudem soll gebietsweise Dauerregen für Wassermengen von 35 bis 50 Litern pro Quadratmeter sorgen. Noch heftiger soll es ab Mittwochabend bis weit in den Donnerstag rein werden. Dann warnt der DWD sogar mit einer Amtlichen Unwetterwarnung der Stufe Rot vor orkanartigen Böen.

Besonders der Norden und Osten von NRW sowie der Kreis Euskirchen und die Städteregion Aachen sollen dann betroffen sein. Dann sind Windgeschwindigkeiten bis 110 km/h möglich, warnt der Wetterdienst. Im Rest von NRW seien Sturmböen bis 100 km/h möglich. Das dürfte auch den Bahnverkehr behindern. „Es kann zu Verspätungen und Zugausfällen kommen“, teilt die Deutsche Bahn mit.

Bahn: Welche Linien sind vom Unwetter betroffen?

Welche Auswirkungen Sturmtief „Xandra“ genau haben wird, bleibt noch abzuwarten. Grundsätzlich kann es bei allen RE-, RB, und S-Bahn-Linien in NRW zu Problemen kommen. 24RHEIN berichtet hier, sobald bekannt ist, welche Züge genau betroffen sind.

Sturmwarnung: Kulanzregeln für den Fernverkehr bei der Bahn

Die Deutsche Bahn hat aufgrund der Unwetterwarnungen zudem besondere Kulanzregeln für den Fernverkehr erlassen. Im Fernverkehr gilt: Wer seine geplante Reise am 17. bis 18. Februar aufgrund des Sturmtiefs verschieben möchte, kann sein Ticket laut Bahn ab 16. Februar „bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren“. Das heißt: Die Zugbindung ist so lange aufgehoben. Als Stichtag hierfür wird bei der Deutschen aktuell der 25. Februar genannt.

Die Kulanzregeln der Deutschen Bahn im Fernverkehr im Überblick. Diese Möglichkeiten haben Reisende:

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