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RB21 Rurtalbahn Nord und Süd: Fahrplan, Fahrzeuge, Haltestellen

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Blick auf die Rurtalbahn im Bahnhof Heimbach
Mit der Rurtalbahn durchqueren Fahrgäste den Kreis Düren auf zwei Fahrtstrecken © Rech / IMAGO

Die RB21, bekannt als Rurtalbahn, ist eine mehrheitlich privat verwaltete Bahnlinie, die von Linnich im Norden über Düren nach Heimbach führt.

Düren – Die heute als Rurtalbahn bekannte Schienenverbindung RB21 stand Anfang der neunziger Jahre vor dem Aus. Die Rettung gelang durch die Übernahme seitens der Dürener Kreisbahn. Heute gehört zur Rurtalbahn nicht nur die Personenbeförderung mit modernen Fahrzeugen, sondern auch eine Gütertransportsparte.

Rurtalbahn RB21: Durch die Eifel an der Rur entlang

Mit der Rurtalbahn durchqueren Fahrgäste den Kreis Düren auf zwei Fahrtstrecken, die zusammen 29 Haltestellen aufweisen. Die Verknüpfung stellt der Bahnhof Düren dar. Die RB21 folgt dem Lauf der Rur zwischen Linnich beziehungsweise Jülich im Norden und Heimbach im Süden, am Rand des Nationalparks Eifel.

Rurtalbahn RB21: Fahrplan, Endstationen, Haltestellen

Für die Rurtalbahn RB21 ist der Bahnhof von Düren die Verbindung zwischen der nördlichen und südlichen Teilstrecke. Die Rurtalbahn nutzt das bestehende Normalschienennetz zwischen den Endstationen Düren – Heimbach in ihrem südlichen Bereich und Düren – Linnich nach Norden.

Wie man dem Fahrplan entnehmen kann, beginnt der Betrieb werktags um 4:30 Uhr, am Wochenende um 5:17 Uhr, und dauert bis 23:33 Uhr. Die Fahrtdauer beträgt etwa eine halbe Stunde für den nördlichen bzw. südlichen Streckenabschnitt.

RB21: Übersicht über alle Haltestellen

Die Haltestellen zwischen Düren und Heimbach sind folgende:

Zwischen Düren und Linnich setzt sich die Fahrt in nördlicher Richtung über folgende Haltestellen fort:

Dank des Wochenend-Angebotes und der Einbindung in den Aachener Verkehrsverbund wurde mit der RB21 eine für Pendler und Schüler, aber auch für Ausflügler attraktive Verbindung geschaffen.

Rurtalbahn RB21: Wichtige Knotenpunkte zum Umsteigen

Der wichtigste Knotenpunkt zum Umsteigen auf der Rurtalbahn-Strecke ist der Bahnhof Düren. Von hier aus können Fahrgäste in fünf weitere Bahn-Linien umsteigen.

Rurtalbahn RB21: Moderne Fahrzeuge unterwegs im Aachener Verkehrsverbund

Mit der Übernahme der Rurtalbahn von der Deutschen Bahn begannen bereits ab 1993 Investitionen in die Fahrzeuge der RB21. Zunächst verkehrten sogenannte Schienenbusse der Waggonfabrik Uerdingen im Stundenrhythmus. Dank einer Abstimmung mit den Fahrplänen der Buslinien im Einzugsbereich der Dürener Kreisbahn konnte man Einwohnern und Touristen ein attraktives Kombi-Ticket für Bahn und Bus im Aachener Verkehrsverbund anbieten. Für Besucher der Eifel ist die RB21 eine ideale Möglichkeit, über die Schiene den Nationalpark Eifel zu erreichen.

Die Rurtalbahn ist seit 2005 privatisiert und befindet sich zu 74,9 Prozent in den Händen des mittelständischen Unternehmens R.A.T.H. GmbH, einer Familienfirma. Die verbleibenden Anteile hält die Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH. Die zunächst von einer Stilllegung bedrohte Strecke wurde 1993 von der Dürener Kreisbahn übernommen. Ein Ausbau des Fahrplanangebots und eine Modernisierung der Fahrzeuge zeigten rasch Erfolge. Heute befördert die RB21 mehr als eine Million Fahrgäste jährlich und bietet ihren Nutzern gute Verbindungen zum Verkehrsverbund Aachen.

Dank des großen Zuspruchs konnten die Betreiber schon zwei Jahre später mit der Modernisierung des Fahrzeugparks beginnen. Zunächst entschied man sich für sogenannte RegioSprint-Modelle, inzwischen sind auf der Strecke fünf Stadler-Triebwagen vom Typ Regio-Shuttle RS1 in Betrieb, dazu drei Alstom Lint 54. Aufgrund der guten Ausstattung des unternehmenseigenen Fuhrparks leiht die Rurtalbahn bisweilen Triebwagen aus. (red) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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