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RB26 Mittelrhein-Bahn Köln – Mainz: Fahrplan, Haltestellen, Strecke

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Triebwagen der Mittelrhein Bahn vorn und S Bahn der Deutschen Bahn
Triebwagen der Mittelrhein Bahn (vorn) © Horst Galuschka / IMAGO

Die RB26 ist unter der Bezeichnung MittelrheinBahn bekannt, denn die Bahnlinie folgt dem Verlauf des landschaftlich malerischen Rheintals zwischen Köln Hbf und Mainz Hbf. Dabei passiert sie bekannte Weinorte wie Bacharach und Sankt Goar und das UNESCO-Weltkulturerbe des Mittelrheins.

Mainz – Die RB 26 oder MittelrheinBahn verbindet Mainz und Köln. Auf ihrem Weg durch das malerische Rheintal passiert die Linie die bekanntesten Orte der Weinstraße wie Bacharach oder Sankt Goar. Betreiber der Linie, die über einen einzigen Verkehrsverbund weit hinausgeht, ist die Trans Regio.

RB26 MittelrheinBahn: Entlang des schönsten Abschnitts des Rheintals

Die MittelrheinBahn ist eine von der Koblenzer Trans Regio betriebene Strecke. Die als RB26 abgekürzte Linie verbindet Köln Messe/Deutz und Mainz in beiden Richtungen. An der Strecke liegen wichtige Oberzentren wie Köln, Bonn und Koblenz, aber auch touristische Ziele der Weinstraße wie Boppard, Bacharach, Sankt Goar oder Andernach. Eine weitere „Attraktion“ für Fahrgäste ist die Landschaft selbst, denn das Rheintal zwischen Bingen und Koblenz ist UNESCO Weltkulturerbe.

Die 1999 gegründete privatwirtschaftliche Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH gehört zur internationalen Transdev-Gruppe. Das Unternehmen mit Sitz in Paris ist im öffentlichen Personenverkehr in 17 Ländern aktiv und gilt als leistungsstarker Investor, der die betriebenen Verkehrsverbindungen für Fahrgäste attraktiv macht.

MittelrheinBahn RB26: Endstationen, Haltestellen, Fahrplan

Die MittelrheinBahn nimmt ihre Fahrt in südlicher Richtung nicht in Köln Hbf auf. Stattdessen ist Köln Dellbrück eine der beiden Endstationen, die andere ist Mainz Hbf. An der Strecke liegen rund 50 Haltestellen, neben den genannten Großstädten gehören dazu auch die sehenswerten Weinorte im Gebiet der Loreley. Die Züge verkehren, wie man dem Fahrplan entnehmen kann, vom frühen Morgen ab 4:29 Uhr (Köln-Flughafen) bis gegen Mitternacht. Die vollständige Strecke wird in rund 3,5 Stunden zurückgelegt. Dabei werden die folgenden Haltestellen angefahren:

Überregionale Verbindungen im Intercity- und Intercity-Express-Netz finden Fahrgäste besonders an den großstädtischen Bahnhöfen von Mainz, Koblenz, Bonn und Köln vor.

RB26 MittelrheinBahn: Mehr als ein Verkehrsverbund

Die MittelrheinBahn RB26 durchquert auf ihrer Fahrt mehr als einen Verkehrsverbund. Zwischen Köln und Bonn-Mehlem ist sie ein Teil des VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg, und zwischen Rolandseck und Brohl gelten weiterhin dessen Tarife im sogenannten Übergangsverkehr. Von Rolandseck bis Oberwesel gehört sie zum Verkehrsverbund Rhein-Mosel, und zwischen Bacharach und Mainz Hbf zum Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund – zu den Tarifen, die in dem jeweiligen Verkehrsverbund gelten. Entsprechende Anschlüsse im Regionalverkehr können den Fahrplanübersichten der einzelnen Verbünde entnommen werden.

MittelrheinBahn RB26: Moderne Fahrzeuge, längere Züge

Bei der Auswahl der Fahrzeuge setzt die MittelrheinBahn Standards hinsichtlich Modernität und Umweltschutz. So kommen zwischen Köln und Bonn dreiteilige Elektro-Triebwagen des Typs Desiro in Doppeltraktionen zum Einsatz, zwischen Remagen und Köln in Dreifachtraktionen. Zwischen Mainz und Koblenz fahren Triebfahrzeuge vom Typ Mireo in Einfach- bzw. Doppeltraktion.

Die Züge von Siemens können Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometer erreichen und bieten dank ausgefeilter Klimatechnik, Panoramafenstern, Einstiegshilfen und Fahrgastinformations-System umfassenden Reisekomfort. Für die Sicherheit der Reisenden sorgt unter anderem eine integrierte Videoüberwachung. Seit Dezember 2020 verkehren auf der Strecke längere Züge, damit kommt der Betreiber steigenden Fahrgastzahlen entgegen.

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