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RB30 Rhein-Ahr-Bahn Bonn – Ahrbrück: Fahrplan, Strecke, Haltestellen

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Ein Waggon der Linie RB30 in Meckenheim.
Die RB30 fährt auch durch den Rhein-Sieg-Kreis. © Marc John/Imago

Die RB30, auch Rhein-Ahr-Bahn genannt, verbindet Bonn, Remagen sowie die Städte im Ahrtal, aber auch das Rheinland mit dem nördlichen Rheinland-Pfalz.

! Aktueller Hinweis !

Die Linie RB30 (Bonn – Ahrbrück) verkehrt auf dem Streckenabschnitt zwischen Bonn, Remagen und Walporzheim auf dem Regelweg. Zwischen Ahrbrück und Ahrweiler verkehrt ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen. Dort gibt es weiterhin Unwetterschäden.

Bonn – Reisende gelangen mit der RB30 im Stundentakt von Bonn nach Bad Neuenahr, Ahrweiler oder Ahrbrück. Die Regionalbahn erschließt das für seine Weinanbaugebiete berühmte Ahrtal über eine nicht elektrifizierte Strecke.

Rhein-Ahr-Bahn RB30: Vom Rheinland ins Ahrtal mit der Regionalbahn

Die Rhein-Ahr-Bahn RB30 wird auch als Ahrtalbahn bezeichnet. Die Bahnstrecke hat eine lange Geschichte, bereits ab 1844 begann man mit der Planung einer Erschließung des Ahrtals über die Schiene. Zu den Herausforderungen beim Ausbau gehörten die örtlichen Gegebenheiten, die eine zweigleisige Streckenführung fast unmöglich machten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein großer Teil der Strecke schwer beschädigt.

Obwohl die Rhein-Ahr-Bahnstrecke nach Kriegsende wiederhergestellt wurde, blieb sie nicht lange in Betrieb und wurde schon ab den Fünfzigerjahren teilweise zurückgebaut. Erst ab Mitte der 80er-Jahre begann man schrittweise wieder mit der Aufnahme des Personenverkehrs. Heute ist die RB30 ein „vareo“, kurz für Voreifel, Ahrtal, Rhein, Eifel, Oberbergisches Land/Oberes Volmetal, hinter dem der Zweckverband Nahverkehr Rheinland steht. Der Betreiber ist die DB Regio, Region Nordrhein-Westfalen, Züge verbinden im Stundentakt Bonn und Ahrbrück.

Rhein-Ahr-Bahn RB30: Endstationen, Haltestellen, Fahrplan

Die Rhein-Ahr-Bahn RB30 verkehrt zwischen den Endstationen Ahrbrück und Bonn Hbf von Montag bis Freitag zwischen 7:47 Uhr morgens und 20:47 Uhr abends. Wochentags wird zusätzlich je eine frühe und späte Verbindung zwischen Remagen und Bonn angeboten, sodass man gegen 6 Uhr in Bonn ankommen und kurz vor 23 Uhr dort abreisen kann. Die Züge der Regionalbahn fahren im Stundentakt in beide Richtungen.

Zu den 18 Haltestellen, die der Fahrplan vorsieht, gehören:

Bad Neuenahr, Ahrweiler und Altenahr sind bekannte Reiseziele für Touristen, die die landschaftlichen Reize des Ahrtals und besonders den dortigen Rotwein zu schätzen wissen.

Rhein-Ahr-Bahn RB30: Wichtige Knotenpunkte in NRW zum Umsteigen

Am Hauptbahnhof Bonn haben Reisende Anschluss an den Fernverkehr und Züge Richtung Köln. Der Bonner Hauptbahnhof ist gleichzeitig der wichtigste Knotenpunkt auf der Strecke der Rhein-Ahr-Bahn.

Rhein-Ahr-Bahn RB30: Verkehrsverbund Rhein-Sieg

Die RB30, auch Rhein-Ahr-Bahn genannt, gehört zum Bereich des Übergangsverkehrs im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). In diesem Verbund haben sich Städte und Kreise von Köln und Bonn bis zum Rhein-Sieg-Kreis zusammengeschlossen und stimmen ihre Tarife und Fahrpläne im öffentlichen Nahverkehr aufeinander ab. Ein weiterer Tarifraum im Ahrtal ist der des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel. Neben dem Schienenverkehr können Reisende im Ahrtal auf die in Bad Neuenahr und Ahrweiler verkehrenden Buslinien zurückgreifen.

Rhein-Ahr-Bahn RB30: Dieseltriebwagen als bevorzugte Fahrzeuge

Da die Strecke der RB30 in ihrem Verlauf im Ahrtal noch immer nicht elektrifiziert ist, nutzt der Betreiber DB Regio für die Rhein-Ahr-Bahn mit Diesel betriebene Fahrzeuge des Herstellers Alstom. Ab 2011 wurden mehr als 50 Dieseltriebzüge angefordert, und zwar der Typen LINT 54 und LINT 81. Da die Zulassung sich verzögerte, kamen die neuen Züge erst ab 2014 schrittweise in den Verkehr, und 2016 begann man mit der Umrüstung von 9 LINT-54-Triebzügen. Durch den Einbau eines zusätzlichen Mittelwagens erreichte man eine Kapazität, die annähernd dem LINT 81 entspricht.

Die Alstom-Züge sind barrierefrei und mit einem Mehrzweckbereich für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrrad-Mitnahme ausgestattet. Sie erreichen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Dank der Ausstattung mit Leseleuchten und Steckdosen sowie der Verfügbarkeit eines Mobilfunknetzes können Reisende unterwegs durchaus auch arbeiten. (red) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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