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RB33 Rhein-Niers-Bahn Aachen-Heinsberg/Essen: Fahrplan, Strecke, Haltestellen

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Der Hauptbahnhof in Essen
Der Hauptbahnhof in Essen © Jochen Tack / IMAGO

Die Rhein-Niers-Bahn (RB33) sorgt für die Verknüpfung der Verkehrsknotenpunkte Aachen und Essen. Alle Infos über Endstationen, Haltestellen, Fahrplan, eingesetzte Fahrzeuge und den Verkehrsverbund.

Aachen / Essen – Die Rhein-Niers-Bahn (RB33) fährt im 60-Minuten-Takt von Aachen nach Essen. Der Zug wird am Bahnhof der Kleinstadt Lindern geteilt, wobei ein Zugteil weiter nach Heinsberg fährt. Der andere Teil verkehrt über Mönchengladbach und Duisburg nach Essen. Der Betreiber der Strecke, die DB Regio mit Sitz in Frankfurt am Main, setzt sowohl drei- als auch fünfteilige E-Triebfahrzeuge ein. Sie verfügen über 154 beziehungsweise 264 Sitzplätze. Die dreiteiligen Triebwagen kommen auf dem Abzweig nach Heinsberg, die fünfteiligen Triebwagen auf der Linienführung nach Essen zum Einsatz.

Rhein-Niers-Bahn (RB33): Die Endstationen

Die erste Endstation der Rhein-Niers-Bahn (RB33) ist der Aachener Hauptbahnhof. Er ist der größte der drei in Nutzung befindlichen Bahnhöfe der Stadt Aachen. Der Hauptbahnhof verfügt über insgesamt sieben Gleise und ist in der Form eines Durchgangsbahnhofs gebaut. Die Lage im Netz stuft ihn jedoch als Trennungsbahnhof ein. Am Hauptbahnhof Aachen halten Züge des Nah- und Fernverkehrs. Eröffnet wurde der Bahnhof im Jahr 1905. Die Empfangshalle ist dem Jugendstil zuzurechnen.

Die zweite Endstation der Rhein-Niers-Bahn (RB33) befindet sich am Essener Hauptbahnhof. Der Trennungsbahnhof wurde im Jahr 1862 errichtet und verfügt über gotische Elemente. Stilistisch gehört er zur Renaissance-Kategorie. Der Essener Hauptbahnhof verfügt über 13 Gleise und dient dem Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr als Haltepunkt. Mit täglich rund 150.000 Reisenden gehört der Hauptbahnhof Essen zu den meistfrequentierten Fernbahnhöfen Deutschlands. Der Hauptbahnhof stellt aufgrund seiner zentralen Lage ein Bindeglied zwischen der Essener City und dem Dienstleistungszentrum im Südviertel der Stadt dar.

Rhein-Niers-Bahn (RB33): Der Fahrplan

Die Rhein-Niers-Bahn (RB33) verkehrt uneingeschränkt an allen sieben Tagen der Woche. Sie fährt im Stundentakt von Aachen nach Heinsberg beziehungsweise nach Essen und zurück. Die Regionalbahn nutzt nachfolgend aufgelistete (Teil-)Strecken:

Die zurückgelegte Entfernung zwischen Aachen Hbf und Essen Hbf beträgt 107 Kilometer. Die Distanz wird von der Rhein-Niers-Bahn (RB33) in rund zwei Stunden Fahrzeit absolviert.

Rhein-Niers-Bahn (RB33): Die Haltestellen

Die Rhein-Niers-Bahn (RB33) fährt auf der Strecke von Aachen nach Essen diese Haltestellen an:

Rhein-Niers-Bahn (RB33): Die Fahrzeuge

Auf der Strecke der Rhein-Niers-Bahn (RB33) werden durchweg Triebwagen der Marke Coradia Continental BR 1440 eingesetzt. Sämtliche Wagen basieren auf Elektroantrieb und sind somit umweltfreundlich ausgerichtet. Hersteller der Schienenfahrzeuge ist die Alstom Transport GmbH Deutschland mit Sitz im niedersächsischen Salzgitter. Alle Züge sind den gegenwärtigen Bedingungen angepasst und unterliegen folglich einem modernen Standard. Sie sind videoüberwacht, verfügen über behindertengerechte Toiletten, Steckdosen am Platz, klappbare Tischflächen und „Repeater“ für bessere Mobilfunkverbindungen.

Rhein-Niers-Bahn (RB33): Der Verkehrsverbund

Die Rhein-Niers-Bahn (RB33) fällt in den Zuständigkeitsbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) mit Sitz in Gelsenkirchen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ist zuständig für Teile des Bergischen Landes, für das Ruhrgebiet, für das Areal des Niederrheins und für die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf. Der VRR grenzt im Norden und Osten an den Westfalentarif, im Süden an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg sowie an den Aachener Verkehrsverbund. Im Westen grenzt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an die Niederlande. Der VRR ist nach eigenen Angaben der einwohnerstärkste Verkehrsverbund in Deutschland. Zudem deckt der Zusammenschluss den größten Nahverkehrsballungsraum Europas ab.

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