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RB39 Düssel-Erft-Bahn: Düsseldorf – Bedburg (Erft): Fahrplan, Haltestellen, Fahrzeuge

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Ein Zug vor der Skyline der Düsseldorfer Innenstadt
Ein Zug vor der Skyline der Düsseldorfer Innenstadt © Jochen Tack / IMAGO

Im 15- bis 60-Minuten-Takt ist die Düssel-Erft-Bahn RB39 zwischen Düsseldorf und Bedburg (Erft) unterwegs. Alles über Haltestellen, Endstationen und Taktfrequenzen.

Düsseldorf – Vom Rheinland in den Erftkreis: Die Düssel-Erft-Bahn RB39 benötigt für die rund 50 Kilometer lange Strecke zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf und Bedburg im Erftkreis knapp 50 Minuten.

Düssel-Erft-Bahn RB39: Geschichte und Verknüpfung mit anderen Regionallinien

Die Düssel-Erft-Bahn ist nicht zu verwechseln mit der als Erftbahn bezeichnete Regionallinie der Deutschen Bahn. Diese ist zwischen Bedburg (Erft), Bergheim und Horrem als RB38 Erftbahn unterwegs und soll mittelfristig zu einer S-Bahn-Linie umgewandelt und mit der Linie S12 verknüpft werden. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 war die Erftbahn RB38 zwischen Düsseldorf, Bedburg und Köln-Messe/Deutz Bahnhof unterwegs.

Der Weg wurde im Laufe der Jahre mehrfach verkürzt und der Teil zwischen Düsseldorf über Neuss bis nach Bedburg (Erft) auf die Düssel-Erft-Bahn RB39 übertragen. Diese ist einmal in der Stunde auf der gesamten Strecke von unterwegs. Ebenfalls im Stundentakt verbindet die RB39 die Städte Neuss und Grevenbroich auf einer rund 20-minütigen Fahrt.

RB39 Düssel-Erft-Bahn: Alle Haltestellen

Die Start- beziehungsweise Endstation der Düssel-Erft-Bahn befindet sich am Hauptbahnhof Düsseldorf beziehungsweise in Bedburg (Erft). Zwischen den Stationen bedient die RB39 folgende Haltestellen:

Düssel-Erft-Bahn RB39: Der Fahrplan im Überblick

Laut Fahrplan nimmt die Düssel-Erft-Bahn ihre erste Fahrt in den frühen Morgenstunden auf. Von Montag bis Freitag verlässt sie den Düsseldorfer Hauptbahnhof gegen 5 Uhr morgens. Die Endstation Bedburg (Erft) erreicht sie rund 50 Minuten später. Die letzte reguläre Fahrt findet gegen 23 Uhr statt. Darüber hinaus bietet die Betreibergesellschaft drei Nachtfahrten zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Grevenbroich an.

Auf der umgekehrten Strecke ab Bedburg verlässt die erste Regionalbahn den Bahnhof unter der Woche um circa 6 Uhr. Ab Grevenbroich bis Düsseldorf ist bereits ab halb 6 ein Zug unterwegs. Abendliche Verbindungen gibt es auf der gesamten Route bis etwa 22 Uhr, zusätzliche Nachtfahrten von Grevenbroich bis Düsseldorf bis etwa halb 3 Uhr morgens.

Am Wochenende verschieben sich die ersten Fahrten um jeweils etwa eine Stunde am Samstag und zwei Stunden am Sonntag. Die Nachtverbindungen bleiben bestehen.

Düssel-Erft-Bahn RB39: Fahrzeuge im Einsatz

In der Regel setzt die Betreibergesellschaft auf der Strecke der Düssel-Erft-Bahn Fahrzeuge des Typs Alstom Coradia LINT BR 622 und 648 ein. Die Baureihe Coradia LINT des französischen Unternehmens Alstom Transport besteht aus Nahverkehrs-Dieseltriebwagen, die seit 1999 in der Produktion sind. Sie erreichen Höchstgeschwindigkeiten zwischen 120 und 140 Stundenkilometern. Ein Wagen ist knapp über 54 Meter lang. Die Fahrzeuge werden von Nahverkehrsbetrieben in ganz Deutschland eingesetzt, unter anderem von der DB Regio AG, der Rurtalbahn, der Bayerischen Regiobahn (BRB) und VIAS Rail.

Düssel-Erft-Bahn RB39: Verkehrsverbünde und Betreiber

Seit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn zum 10. Dezember 2017 tritt die VIAS Rail GmbH als Betreiberin der Düssel-Erft-Bahn auf. Zum selben Zeitpunkt übernahm die private Eisenbahngesellschaft weitere Regionallinien von der DB Regio AG, darunter die RB34 (auch bekannt als Schwalm-Nette-Bahn) von Mönchengladbach bis Dalheim, auf der ebenfalls Fahrzeuge der Alstom Coradia LINT BR 622 und 648 zum Einsatz kommen.

Die VIAS AG mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu je 50 Prozent der Rurtalbahn sowie der R.A.T.H. Gruppe. Das im Jahr 2005 gegründete Unternehmen betreibt Regionallinien in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Im Verlauf der Strecke durchquert die RB39 zwei Verkehrsverbünde:

Für den Übergang zwischen den Tarifzonen sind Anschlusstickets verfügbar. Zudem lässt sich das NRW-Ticket für die gesamte Fahrtstrecke nutzen.

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