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Eifelbahn: RE12, RE22 und RB24 fahren wieder

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Von: Jana Wehmann

Unwetter-Schäden an Gleisen.
Die Deutsche Bahn nimmt die Voreifelbahn und die Eifelbahn wieder teils in Betrieb (Symbolbild). © Harald Tittel/dpa

Die Deutsche Bahn nimmt Abschnitte der Voreifelbahn und der Eifelbahn wieder in Betrieb. Züge von S23, RE12, RE22 und RB24 verkehren teils wieder.

Düsseldorf – Seit dem Unwetter in NRW müssen sowohl Autofahrer als auch Bahnreisende Umwege in Kauf nehmen. Da die Flutkatastrophe vor allem die A1 und die A61 beschädigt hat, sind die Autobahnen zum Teil noch immer gesperrt. Bei der Deutschen Bahn waren rund 600 Kilometer Gleis betroffen, erste Strecken wurden bereits wieder freigegeben. Nun folgen weitere Verbindungen: Ab dem 30. August wird die Deutsche Bahn den Zugbetrieb auf der Voreifelbahn S23 wieder in Betrieb nehmen. Eine Woche später sind auch Abschnitte der Eifelstrecke wieder befahrbar.

Störung Deutsche Bahn: Voreifelbahn S23 und Eifelstrecke ab Ende August wieder in Betrieb

Durch die Unwetter-Folgen musste die Deutsche Bahn zunächst das Gleisbett der Eifelstrecke vom angeschwemmten Unrat befreien. Um den Untergrund zu verdichten, wurde anschließend auf dem gesamten Streckenabschnitt Schotter gestopft. Zudem wurden Signale repariert oder ersetzt und sie anschließend an das Elektronische Stellwerk (ESTW) Euskirchen angebunden.

Unwetter Deutsche Bahn: Diese Strecken werden bis Jahresende in Betrieb genommen

Deutsche Bahn Störung: Diese Strecken stehen erst nach 2021 für den Bahnverkehr zur Verfügung

Während die Deutsche Bahn nun weitere Strecken wieder in Betrieb nimmt, sieht die Lage auf anderen Strecken noch immer schwierig aus. Da die Flut die Infstrastuktur teils komplett zerstört hat, sind auf folgenden Strecken umfangreiche Erneuerungsarbeiten notwendig. Daher werden die Bahnstrecken „erst deutlich nach 2021“ wieder für den Bahnverkehr zur Verfügung stehen, so die DB. Für konkrete Prognosen müsse die Deutsche Bahn zunächst weitere Bestandsaufnahmen durchführen.

Nun laufen die Instandsetzungs- und Reperaturarbeiten an den Gleisen, Brücken, Bahnübergängen und Stellwerken sowie Bahnhöfen weiter – auch an den Strecken, die bereits wieder freigegeben sind. Um langfristige Schäden an der Infrastruktur auszuschließen, setze die Deutsche Bahn Spezialisten ein, die Bauwerke und den Untergrund von Bahnhöfen untersuchen. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

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