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Explosion in Leverkusen: A1, A3 und A59 wieder befahrbar

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Von: Jana Wehmann

Die Rauchwolke durch die Explosion im Chempark Leverkusen zieht über die Autobahn 1.
Durch eine Explosion in Leverkusen wurden die Autobahnen A1, A3 und A59 um Köln und Leverkusen teils gesperrt. © Oliver Berg/dpa

Explosion im Chempark in Leverkusen: Die A1, A3 und die A59 um Köln und Leverkusen waren gesperrt. Am Nachmittag wurde die Sperrung aufgehoben.

Update vom 27. Juli, 15:10 Uhr: Alle Sperrungen auf den Autobahnen A1, A3 und A59 im Umfeld der Explosion wurden wieder aufgehoben. Die Autobahnen sind wieder befahrbar.

Erstmeldung: Explosion in Leverkusen – A1, A3, A59 und L108 teils gesperrt

27. Juli, 11:43 Uhr

Köln, Leverkusen – Durch eine Explosion im Chempark in Leverkusen-Wiesdorf sind die Autobahnen rund um Köln und Leverkusen teils gesperrt. Das meldete die Autobahn GmbH Rheinland sowie die Feuerwehr Köln am Dienstagmorgen. Der Großraum Leverkusen soll, wenn möglich, weiträumig umfahren werden, so die Autobahn GmbH Rheinland.

Der Landesbetrieb Straßen weist Autofahrer darauf hin, die Autofenster geschlossen zu halten und die Lüftung auszustellen. Anwohner in Leverkusen sollen Fenster und Türen schließen und sich im Haus aufhalten.

Sperrung der Autobahnen: Rettungsgassen bilden

Auf den Autobahnen sollen Rettungsgassen gebildet und freigehalten werden.

Explosion Leverkusen: Sperrung auf der A1, A3 und A59 – Staugefahr

Derzeit gesperrt sind die Autobahnen (Stand 13:15 Uhr):

Die Polizei NRW weist Autofahrer dringend darauf hin, den Bereich großräumig zu meiden. „Wir brauchen vor Ort alle Rettungswege. Halten Sie die Straßen für die Einsatzkräfte frei“, so die Polizei NRW über Twitter.

A1, A3 und A59 gesperrt: Explosion in Leverkusen

Nach der Explosion in der Müllverbrennungslage in Leverkusen am Dienstagmorgen wurden nicht nur die Teilabschnitte auf den Autobahnen 1, 3 und 59 gesperrt, auch die Rheinbrücken-Baustelle wurde geräumt. Auf der unmittelbar angrenzenden Baustelle der Leverkusener Rheinbrücke seien alle Arbeiten „sofort eingestellt“ wurden, heißt es von der Autobahn GmbH Rheinland.

„Alle Mitarbeiter der Baufirmen haben die Baustellen verlassen“, so die Autobahn GmbH Rheinland. Es seien im Bereich der Autobahnen keine Personen zu Schade gekommen. Sollte es zu weiteren Sperrungen auf den Autobahnen durch die Explosion kommen, informiert die Autobahn GmbH Rheinland „fortlaufend“.

Durch die Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig wurden 16 Menschen verletzt, fünf Personen werden noch vermisst. Für Köln bestehe durch die Explosion bislang „keine Gefahr“. (jaw)

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 27. Juli um 13:15 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neu: Weitere Sperrungen im Straßenverkehr.

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