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Wegen Hochwasser und Sommerferien: Stau-Chaos auf NRW-Autobahnen erwartet

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Autofahrer und Lastwagen stehen auf der Autobahn 1 im Stau.
In NRW sind große Teile der A1 und der A61 nach dem schweren Unwetter weiterhin gesperrt. © Marius Becker/dpa

Der ADAC warnt vor vollen Autobahnen in NRW. Schäden durch Hochwasser und viele Sommerurlauber könnten für einen Stau-Chaos sorgen.

Köln – Die ersten drei Wochen der Sommerferien gehen zu Ende. Umso voller soll es am kommenden Wochenende auf den Autobahnen in NRW werden. Viele Reisende kehren zurück, andere starten erst in ihren Sommerurlaub. Dazu kommen die Schäden der schweren Hochwasserkatastrophe in der vergangenen Woche. Immer noch sind rund 90 Kilometer Autobahn in NRW von Flutschäden betroffen.

Autobahnen in NRW: A1 und A61 zum Teil gesperrt – Stau auf Alternativrouten erwartet

Auf der A1 und der A61 gibt es weiterhin voll gesperrte Abschnitte. Auf den alternativen Strecken über die A4, A555 und A565 zwischen Bonn und Köln müsse mit Staus und erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden, teilte der ADAC am Freitag mit.

„Autofahrer sollten vor der Abfahrt Kartenprogramme mit aktuellen Verkehrslagen und Sperrungen prüfen und alternative Routen frühzeitig planen sowie die Sperrungen südlich von Köln großräumig umfahren“, rät Verkehrsexperte Roman Suthold.

Stau in NRW: ADAC rät Reisenden früh oder spät loszufahren

Wer flexibel ist, sollte früh am Morgen oder nach 19:00 Uhr starten, empfiehlt der ADAC Nordrhein. Der Automobilclub rät davon ab, bei Staus auf den Autobahnen auf Landstraßen auszuweichen. „So kann es sein, dass Reisende, die von der Autobahn abfahren, plötzlich an gesperrten Abschnitten stecken bleiben“, sagt Suthold. (bs/dpa/lnw)

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