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Schlechte Nachrichten für Reisende – GDL-Chef: „Der Streik geht weiter“

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Claus Weselsky spricht während einer Pressekonferenz.
Im festgefahrenen Tarifstreit bei der Deutschen Bahn ruft GDL-Vorsitzender Claus Weselsky zur dritten Streikwelle auf. © Sebastian Gollnow/dpa

Seit dem 2. September bestreikt die GDL auch den Personenverkehr der Deutschen Bahn. Ein neues Angebot hat den Streik nicht abwenden können, er wird zunächst fortgesetzt.

Berlin – Der Chef der Lokomotivführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat sich im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ablehnend zu einem neuen Angebot des Unternehmens geäußert. „Die schlechte Nachricht für die Bahnkunden: Der Streik geht weiter“, sagte Weselsky am Donnerstag im „ARD-Morgenmagazin“. Das von der Bahn vorgelegte Angebot sei auch „inhaltlich nicht annehmbar“.

Das Angebot vom Mittwoch enthält eine Corona-Prämie bis zu 600 Euro und sieht eine Laufzeit des Tarifvertrags von 36 Monaten vor. Bislang hatte die Bahn eine Laufzeit von 40 Monaten angeboten und die Höhe der Prämie nicht beziffert.

GDL streikt: Bahn-Angebot „inhaltlich nicht annehmbar“

Die GDL streikt seit dem frühen Donnerstagmorgen im Personenverkehr. Bereits am Mittwochnachmittag war der Arbeitskampf im Güterverkehr des Konzerns angelaufen. Bis voraussichtlich Dienstagmorgen müssen sich Bahnkunden auf starke Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr des Konzerns einstellen. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten Nachdruck verleihen.

Der Konzern verlangt aus Sicht des GDL-Chefs, den Geltungsbereich des Tarifvertrages zu beschränken, so dass er für neue Mitglieder nicht zur Anwendung kommt. „Die Zielsetzung des Bahnvorstandes ist die Existenzvernichtung der GDL“, sagte Weselsky. Auch inhaltlich sei das Angebot nicht annehmbar. So enthalte es eine Nullrunde für dieses Jahr. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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