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Bahnstreik: Welche Züge sind in NRW betroffen? Nur drei Linien fahren planmäßig

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Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Zug
Trotz Streik wird die Deutsche Bahn auch in NRW ein „Grundangebot“ bieten. (Symbolbild) © Tom Weller/dpa

Der dritte Bahn-Streik innerhalb weniger Wochen ist in vollem Gange. Auch in NRW gibt es Zugausfälle und Beeinträchtigungen. Doch einige Züge fahren trotzdem.

Düsseldorf – Bahnreisende müssen sich seit dem heutigen Donnerstag auch in Nordrhein-Westfalen auf Zugausfälle und Beeinträchtigungen einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) rief bundesweit zu einem fünftägigen Streik im Personenverkehr aufgerufen, der am Donnerstagmorgen um 2:00 Uhr gestartet hat.

„Wir hoffen, dass wir ein verlässliches Grundangebot aufrechterhalten könne“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) in Düsseldorf. Wie bei den beiden vorherigen Streikaktionen gebe es einen Ersatzfahrplan.

Bahnstreik in NRW: RE17, RB30 und RB52 fahren

Nach Angaben der DB fallen im Fernverkehr etwa drei Viertel der Züge aus. Im Regional- und S-Bahnverkehr in NRW verkehren nur drei Linien planmäßig: Der RE17 (Hagen-Warburg), die RB52 (Dortmund-Hagen) und die S5 (Dortmund-Hagen). Alle anderen Linien fallen aus oder verkehren nur eingeschränkt. Auf einigen Strecken werden Busse eingesetzt. Züge anderer Unternehmen sind von dem Streik nicht betroffen.

Reisende und Pendler sollten sich vorher auf der DB-Homepage über Zugausfälle informieren, sagte die Bahn-Sprecherin. Wer könne, solle seine Reise verschieben. Bereits gekaufte Fahrkarten könnten flexibel genutzt oder erstattet werden. Der Streik ist bis Dienstag, 2:00 Uhr, angekündigt. Bereits ab Mittwochabend hatte die GDL den Güterverkehr bestreikt.

Streik bei Bahn in NRW: Diese Züge fahren trotzdem

Bahnstreik in NRW: Dritter Protest innerhalb weniger Wochen – das will die GDL

In den vergangenen Wochen hatte es bereits zweimal Bahn-Streiks gegeben, die ebenfalls massive Einschränkungen für Bahn-Kunden mit sich brachten. Die GDL-Mitglieder kämpfen nach Gewerkschaftsangaben für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem verlangen sie eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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