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Nach Verdacht auf Fliegerbombe: A30 bei Bad Oeynhausen nicht gesperrt

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autos auf der autobahn in nrw
Die A30 wird bei Bad Oeynhausen für die Entschärfung einer Fliegerbombe gesperrt. (Symbolbild) © Henning Kaiser/dpa

Die A30 muss am Sonntag bei Bad Oeynhausen nicht gesperrt werden. Nahe der Autobahn wurde zunächst eine Fliegerbombe vermutet.

Update vom 28. November, 11:30 Uhr: Die Vermutung hat sich nicht bestätigt: Es wurde keine Fliegerbombe in Werste gefunden. „Lediglich Teile von Brandbomben“ seien entdeckt worden. Diese würden jedoch keine Entschärfung und Evakuierung „erforderlich machen“, teilt die Stadt Bad Oeynhausen mit. Daher muss auch die A30 nicht gesperrt werden.

Erstmeldung: A30 bei Bad Oeynhausen – Verdacht auf Fliegerbombe

Bad Oeynhausen – Für die mögliche Entschärfung einer Fliegerbombe wird die A30 am Sonntag, 28. November, für den Verkehr gesperrt. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Bad Oeynhausen-Nord und Gohfeld in beide Richtungen.

A30 Bad Oeynhausen: Ab wann wird die Autobahn am Sonntag gesperrt?

Ab 10 Uhr wird die Vollsperrung ab der Anschlussstelle Gohfeld in Richtung Hannover vorbereitet. In Richtung Osnabrück (Gegenrichtung) soll die Vollsperrung ab der Anschlussstelle Bad Oeynhausen-Nord spätestens ab 13 Uhr eingerichtet sein. Betroffen ist auch die Zufahrt von der A2 aus Fahrtrichtung Hannover auf die A30 in Richtung Osnabrück.

Sperrung A30 Bad Oeynhausen: Wie lange ist die Autobahn gesperrt?

Nach erfolgreicher Entschärfung des Blindgängers wird die Strecke wieder freigegeben.

Vollsperrung A30: Gibt es eine ausgeschilderte Umleitung?

Nein. Aufgrund „geringen Vorlaufs konnte keine Umleitung ausgeschildert werden“, teilt die Autobahn Westfalen mit. Der Fernverkehr sollte den Bereich daher großräumig umfahren.

Möglicher Bombenfund in Bad Oeynhausen: Das ist bekannt

Die Weltkriegsbombe wird in Bad Oeynhausen-Werste vermutet. Dort gab es im Rahmen von Bauarbeiten vor rund zwei Wochen Sondierungsbohrungen. Dabei stieß man auf den Verdachtspunkt. Ob es sich wirklich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, soll eine Freilegung des verdächtigten Objekts am Sonntag (28. November) ergeben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, soll die Bombe noch am Sonntag entschärft werden. Dazu wird voraussichtlich ein Bereich im Radius von 500 Metern oder von 1000 Metern um den Fundort von einer Evakuierung betroffen sein. Die genaue Größe hängt von der Art der möglichen Bombe ab.

„Wenn wir einen 1000-Meter-Radius evakuieren müssten, wären nahezu 3000 Bürgerinnen und Bürger betroffen“, sagt der für Sicherheit und Ordnung zuständige Erste Beigeordnete der Stadt Bad Oeynhausen, Georg Busse. (mlu/bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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