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Schnee-Chaos in NRW: Hunderte Unfälle und Staus in vielen Regionen

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Von: Mick Oberbusch, Maximilian Gang

Schnee sorgte für Staus und Unfälle in ganz NRW. Auch am Freitag soll es in vielen Regionen von NRW schneien. Der DWD warnt vor Glätte.

Köln – Der plötzliche Wintereinbruch sorgt für Chaos in NRW: Am Donnerstag gab es hunderte Unfälle und zahlreiche Staus, unter anderem die Hauptverkehrsadern A1, A3 und A4 waren betroffen, dort kam es mitunter zu langen Wartezeiten im Berufsverkehr, berichtet WA.de.

Update vom 20. Januar, 8:34 Uhr: Auch am Donnerstag und Freitag (19. und 20. Januar) kam es in mehreren Orten in NRW zu Unfällen wegen Straßenglätte. Im Kreis Warendorf kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem laut Polizei eine Frau verletzt wurde. Auch in Warstein-Hirschberg (Kreis Soest) verlor eine 28-Jährige nach einer Linkskurve auf schneeglatter Straße die Gewalt über ihren Hyundai und überschlug sich. Laut Polizei Soest wurde die junge Frau dabei verletzt.

Mehrere Unfälle auf der A45 – Sperrung dauert in beide Richtungen an

Update vom 19. Januar, 22:12 Uhr: Die Sperrung der A45 in beide Richtungen dauert weiterhin an. Der Schwerlastverkehr sollte die Autobahn nicht verlassen, denn: Auch die Nebenstrecken sind vereist, wie der WDR berichtet.

Sperrung der A45: Autofahrer sollen Bereich weiträumig umfahren

Update vom 19. Januar, 20:58 Uhr: Die A45 von Gießen nach Hagen ist nach mehreren Unfällen auf eisglatter Fahrbahn weiterhin in beide Richtungen gesperrt. Aktuell hat sich ein fünf Kilometer langer Stau auf beiden Seiten gebildet. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Glatte Straßen: A45 nach Unfällen in beide Richtungen gesperrt

Update vom 19. Januar, 20:12 Uhr: Die glatten Straßen sorgen aktuell für Unfälle, Staus und stockenden Verkehr auf den Autobahnen. Die A45 von Gießen nach Hagen ist momentan nach mehreren Unfällen auf eisglatten Fahrbahnen zwischen Haiger/Burbach und Wilnsdorf (beide Kreis Siegen-Wittgenstein) in beide Richtungen gesperrt. Dort hat sich jeweils ein Stau von rund vier Kilometern gebildet.

Glätte in NRW: DWD warnt vor Glätte

Update vom 19. Januar, 19:29 Uhr: Bereits am Donnerstag haben Schnee und glatte Straßen für eine große Anzahl an Unfällen gesorgt. Auch in den nächsten Stunden ist Vorsicht geboten: Der DWD hat für Teile von NRW die amtliche Warnung vor geringfügiger Glätte hochgestuft. Bis Freitag, 0 Uhr, warnt der DWD nun vor Glätte in folgenden Städten und Landkreisen:

Doch auch im restlichen NRW ist weiterhin Vorsicht geboten. Die amtliche Warnung vor „geringer Glätte“ gilt im gesamten Bundesland noch bis Freitag, 11 Uhr.

NRW: Schnee-Chaos sorgt für zahlreiche Unfälle

Update vom 19. Januar, 18:49 Uhr: Das Schnee-Chaos hat im Verlauf des Donnerstags für zahlreiche Unfälle in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Allein im bergischen Städtedreieck hat es im Zeitraum von 6 Uhr bis 16 Uhr 159 gemeldete Verkehrsunfälle gegeben, wie die Polizei Wuppertal erklärt. 85 davon haben sich in Wuppertal ereignet, 35 in Remscheid und 39 in Solingen. Dabei ist ein Sachschaden in der Höhe von etwa 500.000 Euro entstanden.

Schnee-Chaos in NRW: DWD warnt vor Glatteis

Update vom 19. Januar, 15:44 Uhr: Gegen Abend soll es erneut Schnee in NRW geben, der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glatteis. Im Berufsverkehr sollten Autofahrer deshalb besonders vorsichtig fahren.

Autos im Schnee
Aufgrund von Schneetreiben und Glätte kommt es auf zahlreichen Straßen und Autobahnen in NRW zu Staus und Unfällen. © Maximilian Koch/Imago

Schnee-Lage am Nachmittag etwas beruhigt

Update vom 19. Januar, 14:29 Uhr: Die Staulage in NRW hat sich nach dem Schnee-Chaos mit vielen Unfällen am Morgen wieder etwas beruhigt. Waren es am Morgen noch über 300 Kilometer Stau, meldet der WDR inzwischen etwas mehr als 30. Auf einigen Strecken kommt es jedoch weiterhin zu stockendem Verkehr – weshalb die Polizeibehörden in NRW mahnen, weiterhin vorsichtig zu fahren.

Schneefall in NRW sorgt für Staus und Unfälle – Überblick

Update vom 19. Januar, 12:21 Uhr: Im Zuge des Schneefalls kam es in etlichen NRW-Städten am Vormittags zu größeren und kleineren Verkehrsunfällen. Diverse Polizei-Dienststellen meldeten witterungsbedingte Unfälle, allein im Rhein-Erft-Kreis waren mehr als 20 Polizeieinsätze nötig. Im Rhein-Kreis Neuss waren es laut Polizeiangaben am Vormittag 17, dabei entstand ein Sachschaden von ca. 52.500 Euro. Vier Personen wurden leicht verletzt.

Auch im Kreis Wesel sowie im Kreis Düren kam es zu etlichen Glätteunfällen, „bei den meisten Unfällen blieb es bei Sachschaden“, so die Polizei Düren. Auch im Märkischen Kreis kam es laut der dort ansässigen Kreispolizeibehörde zu etlichen Unfällen: Ganze 77 Mal „krachte es bis 12 Uhr“ witterungsbedingt auf den Straßen, so die Polizei. „Auch zur Stunde kommt es noch zu vereinzelten Verkehrsunfällen im Kreisgebiet, obwohl sich die Lage langsam entspannt. Bitte fahren Sie weiterhin vorsichtig, angepasst und langsam“, heißt es weiter.

Staus und Unfälle in NRW aufgrund von Schneefall – Verkehrslage im Überblick

Aktuell melden verkehr.nrw und der Verkehrsdienst des WDR unter anderem auf folgenden Strecken Staus:

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