1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Verkehr

Einsturzgefahr auf A1 und A61: Betreten der gesperrten Autobahnen „ist lebensgefährlich“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jana Wehmann

Nach dem Unwetter sind die Autobahnen teils komplett gesperrt.
Gesperrte Autobahnen sollten nicht betreten werden (Symbolbild). © Fabian Strauch/dpa

Das Unwetter in hat massive Schäden auf der A1 und der A61 angerichtet. Gesperrte Autobahnen sollten aufgrund von Einsturzgefahr nicht betreten werden.

Köln – Das Hochwasser in NRW hat für Extrem-Zustände, Vollsperrungen auf den Autobahnen und massive Flutschäden auf den Straßen gesorgt. Etwa 90 Kilometer Autobahn sind von Unwetter-Schäden betroffen, die finale Auswertung sei noch nicht abgeschlossen. Vor allem die A1 sei von „massiven Schäden betroffen“ und auf der A61 sei teilweise „keine Fahrbahn mehr vorhanden“. Durch die Überschwemmungen sind viele Strecken der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen noch immer komplett gesperrt. Daher appelliert die Autobahn GmbH Rheinland nun dringend an alle Verkehrsteilnehmer: Die gesperrten Autobahnen sollten nicht betreten oder befahren werden – es sei lebensgefährlich.

Unwetter in NRW: Vollsperrung der A1 und A61 – Einsturzgefahr auf den Autobahnen

Auch wenn die Unwetter-Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar seien, könne die Fahrbahn dennoch unterspült und abgängig sein, warnt die Autobahn GmbH Rheinland am Donnerstag. Die gesperrten Autobahnen sollten derzeit weder betreten noch befahren werden.

„Im schlimmsten Fall besteht Einsturzgefahr – ganz gleich, ob mit einem Fahrzeug oder zu Fuß. Es ist lebensgefährlich, als ungeschulter Außenstehender die gesperrten Autobahnen zu betreten“, so ein Sprecher der Autobahn GmbH Rheinland. Da die Lage auf den Autobahnen noch immer sehr dynamisch sei, laufe die Schadenserfassung noch immer. Das Ausmaß sei „überaus komplex“.

Unwetter-Schäden: Reparatur von Autobahnen wird dauern

Zudem steht bereits jetzt fest: Autofahrer müssen sich auf der A1 und der A61 in NRW noch monatelang auf Beeinträchtigungen einstellen. Die Reparatur könnte sehr lange dauern. Wer unbefugt die gesperrten Strecken betritt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch die Mitarbeiter, die weiterhin „unermüdlich auf diesen Strecken im Einsatz sind“, so die Autobahn GmbH Rheinland. (jaw)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Auch interessant