Monster Hunter Wilds: Umsetzung für Nintendos Hybridkonsole war laut Capcom ein „mühsamer Prozess“
Damit die beeindruckende Monsterjagd auf der Nintendo Switch 2 funktioniert, war es wohl ein langwieriger Weg.
Monster Hunter Wilds erschien im vergangenen Jahr für die aktuellen Konsolen von Sony und Microsoft und legte dort einen eher holprigen Start hin. Das Spiel ächzte unter technischen Schwierigkeiten, wurde aber Update um Update schließlich zum zuverlässigen Laufen gebracht.

Mit diesem Hintergrund scheint es umso beeindruckender, dass Capcom die optisch glänzende Monster-Klopperei am kommenden 4. Dezember auch für die Nintendo Switch 2 herausbringen möchte. Dass das Team alles daran setzt, einen ähnlich schwierigen Start auf der Hybridkonsole zu vermeiden, verriet Producer Genki Sunano kürzlich in einem Interview.
Die Entwicklung für Nintendos aktuelle Konsole sei dabei phasenweise alles andere als angenehm gewesen. So sei es zunächst das grundsätzliche Ziel, das Spiel nicht etwa so zu vereinfachen, dass es auf einem leistungsschwächeren Gerät läuft, sondern man wollte es von Grund auf neu entwickeln – und dabei so wenige große Abstriche wie möglich zu machen.
Die Performance soll dabei so optimiert werden, dass das Monster Hunter-Epos im Handheld-Modus mit stabilen 30 FPS läuft – sogar im Vier-Spieler-Multiplayer. Laut Sunano war das keine leichte Aufgabe: „Wilds enthält eine enorme Anzahl von Elementen, daher mussten wir die Assets und die dahinterstehenden Verarbeitungsprozesse sorgfältig prüfen und entscheiden, was beibehalten werden musste und was angepasst werden konnte, ohne das Gesamterlebnis zu beeinträchtigen.“
Das Team rund um den Producer musste dabei eine wichtige Entscheidung nach der anderen treffen sowie zahlreiche Optimierungen vornehmen, sodass die Entwicklung einem „mühsamen und bisweilen schier endlosen Prozess“ glich. Man stellte sich aber der Herausforderung, um auf dem Handheld ein angenehmes Spielerlebnis zu bieten und gleichzeitig das zu bewahren, was Wilds zu Wilds mache. Quellenangabe: Kotaku (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit ntower.de)