Hausmannskost neu gedacht: Gnocchis mit Spinat von Instagram-Oma Vegranny
Wenn es um vegane Küche geht, denkt man oft an komplizierte Zutatenlisten und exotische Superfoods. Herta Fleck, besser bekannt als die „Vegranny“ auf Instagram, zeigt, dass vegane Hausmannskost auch einfach, deftig und alltagstauglich sein kann.
Vegane Gnocchi-Pfanne in unter 20 Minuten
Wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem nach echter Wohlfühlküche schmecken muss, sind Gnocchi unschlagbar. Außen leicht knusprig angebraten, innen weich und sättigend – und in Kombination mit Spinat und einer cremigen Sauce ein echtes Feierabend-Highlight. Genau dieses Rezept bringt derzeit eine ganz besondere Food-Influencerin in die Küchen vieler Menschen: Herta Fleck, besser bekannt als „Vegranny“.
Von Oma zur Instagram-Ikone: Hinter der Vegranny steckt eine herzenswarme Mission
Hinter dem Rezept steht Herta Fleck – eine Großmutter, die aus Liebe zu ihren Enkeln die vegane Küche für sich entdeckt hat. Was als persönliches Projekt begann, entwickelte sich schnell zu einer größeren Idee: deftige Hausmannskost, neu interpretiert und rein pflanzlich. Auf ihrem Instagram-Account @vegranny teilt sie regelmäßig Rezepte, die zeigen, dass veganes Kochen keineswegs Verzicht bedeutet.
Ob deftiger Bratenersatz, cremige Pastagerichte oder herzhafte Pfannengerichte: Herta kombiniert Tradition mit Innovation. Mit der Unterstützung ihrer Enkel entstehen regelmäßig neue Kreationen, die einfach zuzubereiten sind und gleichzeitig zeigen, dass traditionelle Gerichte auch ohne tierische Produkte funktionieren.
Ihre Motivation: Rezepte, die nicht nur ihrer Familie guttun, sondern möglichst vielen Menschen zeigen, dass vegane Küche weder kompliziert noch verzichtreich sein muss.
Schnell, saisonal, unwiderstehlich
Gnocchis mit Spinat sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sie spiegeln auch die Philosophie der Vegranny wider: saisonale Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und die Freude am gemeinsamen Essen. Mit wenigen Handgriffen zaubert man ein Gericht, das Familien, Freunde und Gäste gleichermaßen begeistert – und das ganz ohne tierische Produkte.
Besonders interessant: Das Gericht lässt sich das ganze Jahr über zubereiten. Während Gnocchi als haltbares Produkt jederzeit verfügbar sind, bringt frischer Babyspinat vor allem im Frühling und Herbst seine beste Qualität mit. Cherrytomaten sorgen auch außerhalb der Hochsaison für Süße – alternativ lassen sich im Sommer sonnengereifte Tomaten verwenden, die dem Gericht noch mehr Aroma verleihen.

Gnocchi-Kunde: Der, die oder das Gnocchi?
Gnocchi zu Deutsch „Nocken“ sind kleine, weiche Teigtaschen, die ursprünglich aus Italien stammen. Sie gehören zu den ältesten Teigwaren des Landes und stammen ursprünglich aus Norditalien, wo sie als nahrhafte Hausmannskost geschätzt wurden. Jede Region hat dabei ihre eigenen Varianten: Mal aus Ricotta, mal aus Kürbis oder klassisch aus Kartoffeln – immer mit dem Ziel, einfach, sättigend und lecker zu sein.
Und noch ein kleiner Sprach-Exkurs für den nächsten Küchentalk: „Gnocchi“ ist bereits die Mehrzahl. Die Einzahl lautet „Gnocco“. Wer also „ein Gnocchi“ sagt, liegt streng genommen falsch – auch wenn sich das im Alltag längst eingebürgert hat und mal ehrlich: Wer bestellt schon nur einen Gnocco?
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