Stufenweises Altern in den 30ern, 60ern und 70ern: Altersforscher führt sieben verjüngende Routinen auf
Alt wird man nicht über Nacht. Aber Wissenschaftlern zufolge gibt es tatsächlich Altersabschnitte, in welchen das biologische Alter beschleunigt wird. Das Gute: Man kann gegensteuern.
US-Wissenschaftler der Stanford University in Kalifornien untersuchten, wie der Mensch altert. Ihrer Studie zufolge geschieht biologisches Altern nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft – nämlich im vierten, siebten und achten Lebensjahrzehnt. Diese drei Lebensabschnitte seien entscheidend für den biologischen Alterungsprozess, da sie signifikante Veränderungen im Körper mit sich bringen, so die Forscher. Die Anzahl der Proteine im Blutplasma hatte sich in den 30ern, 60ern und 70ern erheblich verringert. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies das Risiko erhöht, altersbedingte Krankheiten zu entwickeln.
Für ihre Untersuchung analysierten die Forschenden das Blutplasma von 4.263 Menschen im Alter von 18 bis 95 Jahren und untersuchten es auf 2.925 Plasmaproteine hin. In der Studie heißt es: „Dieser neue Ansatz zur Untersuchung des Alterns führte zur Identifizierung unerwarteter Signaturen und Pfade, die potenzielle Angriffspunkte für altersbedingte Krankheiten bieten könnten.“
Alterungsprozess verlangsamen: Gene können beeinflusst werden
Die genetische Veranlagung spielt eine bedeutende Rolle, doch auch der Lebensstil beeinflusst unseren Alterungsprozess maßgeblich. So erklärt Altersforscher Professor Sven Voelpel im Bild-Interview, dass die Gene durch unsere Verhaltensweisen veränderbar sind. Ihm zufolge sollen nur ein paar Minuten täglich reichen, um sich zu verjüngen bzw. länger zu leben.

Verjüngende Maßnahmen, die Voelpel zufolge das Altern hinauszögern können:
- Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitalstoff-Mischungen
- Ein abwechslungsreicher und natürlicher Ernährungsstil (Fokus auf frischem Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Kräutern, Kernen, Samen und Vollkornprodukten; salz- und zuckerreiche Fertigprodukte meiden; Fleisch und andere tierische Produkte in Maßen konsumieren)
- Eine positive Lebenseinstellung bewahren
- Viel Bewegung in den Alltag einbauen
- Entspannung nicht vernachlässigen
- Für gesunden Schlaf sorgen
- Soziale Interaktion suchen
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.