Schwitzen am Po: Ehemals betroffene Person gibt Tipps, die ihr geholfen haben
Egal ob unter den Achseln oder am Po: Schweißflecken sind den „Schwitzern“ oftmals peinlich. Doch es gibt Tipps und Tricks, die vor allem gegen Schweiß am Gesäß Wirkung zeigen sollen.
Über bis zu vier Millionen Schweißdrüsen verfügt unser Körper. Deren wichtigste Aufgabe: Sie regulieren die Körpertemperatur. Die meisten Schweißdrüsen sitzen an unseren Fußsohlen, wie das Wissensportal GEO informiert. Der Grund dafür soll in unserer Entwicklungsgeschichte zu finden sein. So sollen unsere Vorfahren durch die Feuchtigkeitsabsonderung der Haut besseren Halt auf dem Untergrund gefunden haben.
Auch unter den Achseln und an den Händen finden sich viele Schweißdrüsen. Wie die Verteilung genau aussieht, ist individuell verschieden. Auch welche Stelle am Körper besonders stark schwitzt, ist von Person zu Person unterschiedlich. Die einen schwitzen vermehrt unter den Achseln, die anderen vermehrt am Po.
Schweißflecken am Po: Welche Routinen Wirkung zeigen sollen
Nicht selten kommt es zu Schamgefühlen, wenn man Schweißflecken an sich selbst beobachtet. Manche Menschen leiden sogar an Komplexen deshalb. Viele haben schon alles versucht, um den unangenehmen Schweißausbrüchen Herr zu werden. Diverse Deos wurden ausprobiert bis hin zur speziellen schnelltrocknenden Wäsche.

Im Netz kursieren unzählige Tipps, die gegen das Schwitzen am Po Wirkung zeigen sollen. Eine ehemals betroffene Person erklärt auf der Ratgeber-Website Frag Mutti, was ihr geholfen hat:
- Körperfettanteil reduzieren: Auch augenscheinlich schlanke Menschen können einen hohen Körperfettanteil haben. Der Frag-Mutti-User mit dem Nicknamen „Blackspoon“ schreibt: „Fett setzt sich gerade an Bauch und Po gerne an. Nachdem ich durch Medikamenteneinnahme nämlich mal zwei Kilo zugenommen hatte, was ja eigentlich an sich nicht viel ist, hat das zu richtigen Schweißausbrüchen am Hintern geführt. Als die wieder runter waren, schwitzte ich auch deutlich weniger“.
- Salbei-Kur: Salbei wird als Heilpflanze schon seit langer Zeit genutzt. Ihr wird unter anderem antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Sogar gegen nervöses Schwitzen soll Salbei helfen. Der ehemals von Po-Schweiß betroffene Frag-Mutti-User „Blackspoon“ empfiehlt daher eine Salbei-Kur, im Rahmen derer man vier Wochen lang jeden Tag über den Tag verteilt einen Liter Salbeitee trinkt.
- Scharfes Essen und Alkohol meiden: Beides regt die Durchblutung an und damit die Produktion von Schweiß.
- Sport treiben: „Wenn ihr für kontrollierte Schweißausbrüche sorgt, schwitzt ihr danach bzw. zwischen diesen etwas weniger“, so ein Erfahrungsbericht von „Blackspoon“.
- Regelmäßig in die Sauna gehen: Auch das Saunieren soll den Körper dahingehend trainieren, die Schweißproduktion zu regulieren, so die Erfahrungswerte des oder der ehemals Betroffenen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.