Sind Sie „Intim-Rasierer“? Welche Argumente gegen das Entfernen der Schamhaare sprechen

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Von: Juliane Gutmann

Ob man sich die Intimzone rasiert, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Befürworter loben das Gefühl der Sauberkeit danach. Doch es gibt eine Reihe von Gegenargumenten.

Einige Argumente gegen das Rasieren im Intimbereich liegen auf der Hand. So kann man sich Unmengen an Geld sparen, wenn man die Schamhaare nicht kürzt. Denn Besuche im Haarentfernungsstudio, Rasierer, Rasiergel, Peeling-Handschuh bis hin zu antibakteriell wirksamen Salben und Sprays für die Pflege danach machen sich auf Dauer im Portemonnaie bemerkbar. Doch es gibt auch Argumente gegen die Intimrasur, die die Gesundheit betreffen. So können unter Umständen Hautprobleme die Folge sein, die den Alltag immens beeinträchtigen.

Intimpflege – aber richtig

So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Wenn es um die Pflege des sensibelsten Körperteils geht, sollten Sie nicht einfach mit Duschgel & Co. für Hygiene sorgen. Spezielle Intimwaschlotionen aus der Apotheke (werblicher Link) pflegen so, dass das natürliche Gleichgewicht der Schleimhäute erhalten bleibt.

Schamhaare schützen empfindliche Haut im Intimbereich

Wie die AOK informiert, sind Schamhaare äußerst nützlich. Sie schützen die empfindliche Haut im Intimbereich, indem sie Reibung beim Laufen reduzieren und die Haut vor Austrocknung schützen. Außerdem machen die Haare es Bakterien und anderen Krankheitserregern schwerer, in den Körper zu gelangen. So soll sogar das Risiko für Geschlechtskrankheiten sinken.

Frau liegt in der Badewanne und schaut sich ihren Rasierer an.
Im Intimbereich rasieren: Ja oder nein? Diese Entscheidung darf jeder selbst treffen. © Yaroslav Astakhov/Imago

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Viele „Intimrasierer“ kennen die Probleme gut, die mit der Rasur einhergehen. Eingewachsene Haare bis eitrige Abszesse – folgende mögliche Beschwerden sprechen gegen das Rasieren der Intimzone:

  • Eingewachsene Haare (vor allem nach der Haarentfernung inkl. Wurzel, etwa beim Sugaring)
  • Infolge schmerzhafte Entzündungen und Abszesse (Gefahr steigt vor allem bei schwarzen, dicken Haaren)
  • Gereizte Haut
  • Verletzungen der Haut, die Eintrittspforte für Krankheitserreger wie etwa Scheidenpilz sein können
  • Austrocknung der Haut und in Folge Schuppung bis hin zu Ekzemen

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

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