Giraffe bis Grizzly: Das sind die 21 größten Landtiere Aktualisiert: 15. Dezember 2025
Sie überragen und Menschen teilweise um mehrere Meter: Das sind die größten Tiere der Welt, die an Land leben.
1 / 21 Giraffe (Giraffa camelopardalis): Die Giraffe ist mit einer maximalen Höhe von bis zu 5,7 Metern das höchste landlebende Tier der Erde. Männliche Giraffen erreichen Schulterhöhen von etwa 3,3 m, wobei ihr langer Hals sie noch weiter in die Höhe ragt. Ihr einzigartiges Muster aus braunen Flecken dient der Tarnung in der Savanne. Giraffen sind Pflanzenfresser und nutzen ihre langen Hälse, um Blätter von hohen Bäumen zu erreichen.
© Imago/Michael Piepgras 2 / 21 Afrikanischer und Asiatischer Elefant (Loxodonta africana & Elephas maximus): Der Afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 4 Metern bei Männchen. Der Asiatische Elefant ist etwas kleiner, mit einer Schulterhöhe von bis zu 3,5 Metern. Beide Arten sind für ihre beeindruckenden Stoßzähne bekannt, wobei beim Asiatischen Elefanten meist nur die Männchen Stoßzähne tragen. Sie sind intelligente und soziale Tiere, die in komplexen Herdenstrukturen leben.
© Imago/Michael Piepgras 3 / 21 Wisent (Bison bonasus) und Gaur (Bos gaurus): Der Wisent, auch Europäischer Bison genannt, ist das größte Landsäugetier Europas und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 2 Metern. Der Gaur, auch Indischer Bison genannt, ist das größte Wildrind der Welt und kann eine Schulterhöhe von bis zu 2,2 Metern erreichen. Beide Arten sind für ihre massiven Körper und kräftigen Hörner bekannt. Sie leben in Herden und sind hauptsächlich Pflanzenfresser.
© Imago/Annalise Kaylor 4 / 21 Elch (Alces alces): Der Elch ist das größte Mitglied der Hirschfamilie und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 2,35 Metern. Männliche Elche tragen ein beeindruckendes Geweih, das eine Spannweite von über 1,8 m erreichen kann. Sie sind in den nördlichen Regionen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Elche sind Einzelgänger und bevorzugen bewaldete Gebiete mit Zugang zu Wasser. © Imago/Annalise Kaylor 5 / 21 Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) und Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum): Das Spitzmaulnashorn erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 1,8 Metern, während das Breitmaulnashorn eine ähnliche Höhe von 1,5 bis 1,8 Metern erreicht. Beide Arten sind für ihre zwei Hörner bekannt, wobei das vordere Horn oft länger ist. Sie sind in Afrika beheimatet und stehen aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust unter Schutz. Nashörner sind Pflanzenfresser und verbringen viel Zeit mit Grasen.
© Imago/Nico Smit 6 / 21 Trampeltier (Camelus bactrianus) und Dromedar (Camelus dromedarius): Das Trampeltier, auch Zweihöckriges Kamel genannt, erreicht eine Schulterhöhe von 1,8 bis 2,3 Metern. Das Dromedar, einhöckriges Kamel, erreicht eine ähnliche Höhe von 1,8 bis 2,4 Metern. Beide Kamelarten sind für ihre Anpassungsfähigkeit an extreme Wüstenbedingungen bekannt. Sie können lange Zeit ohne Wasser auskommen und speichern Fett in ihren Höckern.
© Imago 7 / 21 Afrikanischer Büffel (Syncerus caffer): Der Afrikanische Büffel, auch Kaffernbüffel genannt, erreicht eine Schulterhöhe von 1,48 bis 1,75 Metern. Männliche Bullen können ein Gewicht von bis zu 900 kg erreichen. Sie sind für ihre kräftigen Hörner bekannt, die an der Basis zusammenwachsen und einen „Helm“ bilden. Afrikanische Büffel leben in großen Herden und sind für ihr unberechenbares Verhalten bekannt.
© Imago/Holger Weitzel 8 / 21 Kodiakbär (Ursus arctos middendorffi), Grizzlybär (Ursus arctos horribilis) und Kamtschatkabär (Ursus arctos beringianus): Diese drei Bärenarten gehören zu den größten Bären der Welt. Der Kodiakbär kann aufgerichtet eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen. Der Grizzlybär und der Kamtschatkabär erreichen ähnliche Höhen. Sie sind Allesfresser und ihre Ernährung variiert je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit von Nahrung. Diese Bärenarten sind in Nordamerika und Russland verbreitet.
© Imago/Annalise Kaylor 9 / 21 Shire Horse (Equus ferus caballus): Das Shire Horse ist eine der größten Pferderassen der Welt und erreicht eine Widerristhöhe von mindestens 1,73 Metern bei Hengsten. Diese Pferde wurden ursprünglich für schwere landwirtschaftliche Arbeiten gezüchtet. Sie sind bekannt für ihre Stärke, Gutmütigkeit und das charakteristische lange Beinfell. Shire Horses sind heute selten, aber sie werden immer noch für traditionelle Zwecke und Shows gehalten.
© Imago 10 / 21 Strauß (Struthio camelus): Der Strauß ist der größte lebende Vogel und erreicht eine Höhe von bis zu 2,8 Metern. Obwohl er flugunfähig ist, kann er Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen. Strauße sind in Afrika beheimatet und leben in offenen Savannen und Halbwüsten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen, nehmen aber auch Insekten und kleine Tiere zu sich.
© Imago/Frank Derer 11 / 21 Flusspferd (Hippopotamus amphibius): Das Flusspferd erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 1,65 Metern und kann ein Gewicht von bis zu 3.200 kg erreichen. Trotz ihres massiven Körpers können Flusspferde erstaunlich schnell laufen, sowohl im Wasser als auch an Land. Sie verbringen den Großteil des Tages im Wasser, um sich abzukühlen, und grasen nachts an Land. Flusspferde sind in Afrika südlich der Sahara verbreitet.
© Imago/Edwin Remsberg 12 / 21 Wildschwein (Sus scrofa): Das Wildschwein erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 1,2 Metern. Es ist in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet und wurde in andere Teile der Welt eingeführt. Wildschweine sind Allesfresser und haben eine vielseitige Ernährung. Sie leben in Wäldern und sind für ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume bekannt.
© Imago/Thomas Trutschel 13 / 21 Rotes Riesenkänguru (Macropus rufus): Das Rote Riesenkänguru ist das größte Beuteltier und kann aufgerichtet eine Höhe von bis zu 2,1 Metern erreichen. Männchen sind deutlich größer als Weibchen und haben eine kräftige Muskulatur. Sie sind in den trockenen Regionen Australiens verbreitet und nutzen ihre starken Hinterbeine für weite Sprünge. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Gräsern und anderen Pflanzen.
© Imago 14 / 21 Großer Eland (Taurotragus derbianus): Der Große Eland ist die größte Antilopenart und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 1,8 Metern. Männliche Tiere können ein Gewicht von bis zu 1.000 kg erreichen. Sie sind in den offenen Wäldern und Savannen Afrikas südlich der Sahara verbreitet. Große Elands sind Pflanzenfresser und leben in kleinen Herden.
© Imago 15 / 21 Grevyzebra (Equus grevyi): Das Grevyzebra ist die größte und seltenste der drei Zebraarten und erreicht eine Schulterhöhe von etwa 160 cm. Es hat schmalere Streifen als andere Zebras und einen weißen Bauch. Diese Art kommt vor allem in trockenen Graslandschaften in Kenia und Äthiopien vor. Grevyzebras sind tag- und nachtaktiv und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Sie sind gefährdet, da ihr Lebensraum schwindet.
© Imago 16 / 21 Eisbär (Ursus maritimus): Der Eisbär ist das größte an Land lebende Raubtier und erreicht eine Schulterhöhe von etwa 160 cm, aufgerichtet sogar bis zu 3 m. Er lebt in der Arktis und ist perfekt an das Leben im Eis angepasst, mit dicker Fettschicht und wasserabweisendem Fell. Eisbären jagen hauptsächlich Robben und können weite Strecken schwimmen. Durch das Abschmelzen des Eises ist ihr Lebensraum stark bedroht.
© Imago 17 / 21 Moschusochse (Ovibos moschatus): Der Moschusochse erreicht eine Schulterhöhe von etwa 150 cm und ist damit das drittgrößte Wildrind. Er lebt in arktischen Regionen Nordamerikas und Grönlands und ist an extreme Kälte angepasst. Sein dichtes Fell schützt ihn auch bei Temperaturen unter -40 °C. Die Tiere leben in Herden und bilden zum Schutz gegen Raubtiere Verteidigungskreise.
© Imago/Thomas Sbampato 18 / 21 American Mammoth Jackstock (Größter Esel): Diese besonders große Eselrasse wurde in den USA gezüchtet, um große Arbeitstiere und Maultiere zu erzeugen. Der größte bekannte Esel dieser Art erreichte eine Schulterhöhe von 172,72 cm. Sie zeichnen sich durch kräftigen Körperbau, lange Beine und ruhiges Temperament aus. Mammoth Jacks sind selten, aber in Zuchtprogrammen noch vertreten.
© Imago/Dmitri Maruta 19 / 21 Streifengnu (Connochaetes taurinus): Das Streifengnu ist das größte Gnu und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 150 cm. Es ist vor allem in Ost- und Südafrika verbreitet und bekannt durch die berühmten Tierwanderungen in der Serengeti. Die Tiere leben in großen Herden und wandern auf der Suche nach Wasser und frischem Gras. Gnus sind Paarhufer und werden oft von Raubtieren gejagt.
© Imago/Edwin Remsberg 20 / 21 Afrikanischer Löwe (Panthera leo): Der Afrikanische Löwe ist die größte Raubkatze Afrikas und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 123 cm bei Männchen. Männliche Tiere sind durch ihre Mähne gut zu erkennen, die auch als Schutz im Kampf dient. Löwen leben in Rudeln mit klarer sozialer Struktur. Sie jagen meist in Gruppen und ernähren sich von mittelgroßen bis großen Huftieren.
© Imago/Michael Piepgras 21 / 21 Deutsche Dogge (Canis lupus familiaris): Die Deutsche Dogge ist die größte Hunderasse der Welt in Bezug auf Schulterhöhe. Rekordhalter „Zeus“ erreichte eine Höhe von 112 cm an der Schulter und war im Stehen über 2 m groß. Er schaffte es mit seiner Größe ins Guinness Buch der Rekorde. Trotz ihrer Größe sind Doggen in der Regel sanft und freundlich. Sie werden oft als Familien- oder Begleithunde gehalten, benötigen aber viel Platz und Pflege.
© Imago Die größten Tiere der Welt leben im Ozean, doch auch an Land gibt es einige Spezies, die den Menschen um Längen überragen. Diesen Exemplaren will man im Zweifel nicht in der freien Wildbahn begegnen. Der größte Hund ist übrigens eine deutsche Rasse.