Elegant und anmutig: Das sind die schönsten Pferde der Welt

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Von: Kirsten Lemke

Pferde sind der Inbegriff von Schönheit und Eleganz. Doch diese zehn Pferderassen ziehen wirklich alle Blicke auf sich.

Portrait eines weißes Lipzzaners von der Seite.
1 / 10Die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in Wien sind legendär. Ihr meist schneeweißes Fell lässt sie wie mystische Fabelwesen erscheinen. Doch Lipizzaner kommen mit dunklem Fell zur Welt und werden erst später in ihrem Leben zu Schimmeln. Manchmal dauert das, bis sie zehn Jahre alt sind. Mit maximal 1,58 Meter ist der Lipizzaner kein großes Pferd. Seine Erscheinung ist dennoch imposant. Der leicht nach außen gewölbte Kopf ist charakteristisch. Lipizzaner haben ein großes Talent für schwierige Dressurlektionen der Hohen Schule, wie sie in der Hofreitschule bis heute gezeigt werden. © Dreamstime / IMAGO
Portrait eines Haflingers in einem Rapsfeld
2 / 10Der Haflinger ist nicht nur ein echtes Multitalent unter dem Sattel und vor der Kutsche – er besticht außerdem durch seine Optik. Das goldene Fell und die hellblond schimmernde Mähne sind sein Markenzeichen. Mit ihren 1,38 bis 1,48 Metern Stockmaß haben die bildschönen Blondschöpfe sich als Freizeitpartner für Kinder und Erwachsene etabliert. Haflinger sind nicht nur schön, sie haben auch was im Köpfchen: Ihre Intelligenz und Lernbereitschaft macht sie zu beliebten Reit- und Kutschpferden. Man sagt ihnen jedoch auch einen Dickkopf nach. © Depositphotos/Imago
Ein Mawari der Fellfarbe Apfelschimmel steht im Wasser und schaut in die Kamera.
3 / 10Den Marwari aus Indien erkennt man sofort an seinen sichelförmigen Ohren, die sich an den Spitzen berühren können. Aber auch sonst ist diese Pferderasse eine echte Erscheinung: Das seidig schimmernde Fell und die schlanke Statur sind weitere Markenzeichen. Mit ihrem hohen Halsansatz wirken Marwaris besonders anmutig. In ihrem Herkunftsland Indien gelten diese Pferde als Statussymbol. Es ranken sich viele Mythen und Legenden um sie. So sollen sie mit ihrem außergewöhnlichen Orientierungssinn verwundete Soldaten zurück nach Hause gebracht haben. Ein Hengst namens Chetak, Pferd des damaligen Königs, hat es durch seine Heldentaten im 16. Jahrhundert zu besonderem Ruhm gebracht und wird bis heute verehrt. © ingimage / IMAGO
Portrait eines Vollblutarabers mit glänzend schwarzem Fell.
4 / 10Der edle Araber besticht durch seine einzigartige Optik und gilt vielerorts als das schönste Pferd der Welt. Doch nicht nur das: Das Arabische Vollblut ist eine der ältesten Pferderassen überhaupt. Ursprünglich kommen die temperamentvollen Pferde von der arabischen Halbinsel. Für die Beduinen in der Wüste waren sie unentbehrlich. Araber haben weniger Wirbel und Rippen als andere Pferderassen, daher kommt der typisch quadratische Körperbau und der hohe Schweifansatz. Ihr kleiner, nach innen gewölbter Kopf mit großen Augen hat einen ganz besonderen Ausdruck, der Liebhaber sofort in den Bann zieht. © imagebroker / IMAGO
Portrait eines weißen Welsh Ponys auf der Weide.
5 / 10Ein Kleinpferd wie aus dem Bilderbuch ist das Welsh-Pony. Es gibt diese Rasse in vier Typen. Von 1,20 bis 1,55 Meter Stockmaß ist für jeden Pferdefan etwas dabei. Welsh-Ponys kommen in vielen unterschiedlichen Farben vor. Ihre Gemeinsamkeit ist das schicke Köpfchen, die kleinen Ohren, das meist üppiges Langhaar und der freche Blick, mit dem sie jeden um den Finger wickeln. Ein harmonischer, kompakter Körper macht das Erscheinungsbild dieses Ponys besonders stimmig und schön. ©  Depositphotos / IMAGO
Ein schwarzer Friese trabt über die Weide.
6 / 10Mit ihrer imposanten Erscheinung, dem lackschwarzen Fell, ihrem wallenden Langhaar und ausdrucksstarken Bewegungen ziehen Friesen alle Blicke auf sich. Auch Frederik the Great, der seit 2016 als das schönste Pferd der Welt gilt, ist ein Friese. Ursprünglich kommen die schwarzen Schönheiten aus der niederländischen Region Westfriesland und sind das Ergebnis der Kreuzung von niederländischen und spanischen Pferden. Sie bringen bis zu 750 Kilogramm auf die Waage und sind damit echte Schwergewichte. Aufgrund ihrer einzigartigen Optik haben sie eine große Fangemeinde. ©  Depositphotos / IMAGO
Ein falbfarbener P.R.E. galoppiert vor einer hellen Mauer über einen Sandplatz.
7 / 10Mit ihrem harmonischen Körperbau, der langen Wallemähne und schwungvollen Gängen lassen Pura Raza Espanola (P.R.E.) das Herz eines jeden Pferdeliebhabers höherschlagen. Mit einer Schulterhöhe von 1,50 bis 1,72 Metern sie mittelgroß. Fans schätzen ihre Widerstandfähigkeit, ihren Gehorsam und ihr Talent zur Versammlung. P.R.E. darf ein Pferd nur heißen, wenn es reinrassig ist. Beim Andalusier haben beide oder ein Elternteil keine Papiere. Der Lusitano ist das Pendant aus Portugal. © Wirestock / IMAGO
Ein schwarzer Achal Tekkiner galoppiert über einen Paddock.
8 / 10Der Achal Tekkiner kommt aus Turkmenistan und besticht durch sein besonderes Aussehen: ein schlanker Körper mit feinem Kopf und seidiges, metallisch schimmerndes Fell. Dieser Schimmer entsteht durch eine spezielle Haarstruktur, die das Pferd sowohl vor Kälte in der Nacht schützt als auch vor Hitze am Tag. Obendrein macht die besondere Fellfarbe den Achal Tekkiner zu einer beeindruckenden Schönheit. Die edlen Pferde sind durchschnittlich 1,60 Meter groß, besonders ausdauernd, hart und gleichzeitig freundlich und intelligent. ©  imagebroker / IMAGO
Ein falbfarbenes Connemara Pony galoppiert über die Wiese.
9 / 10Ein frecher Blick, der sofort verzaubert: Das Connemara Pony ist eine wahre Schönheit im Pony-Format. Die Rasse kommt aus Irland und ist aufgrund seiner Größe von maximal 1,48 Meter ein beliebtes Sportpony für Kinder. Galopp und Springvermögen dieser Ponys ist überdurchschnittlich. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Vollblut- und Araberhengste eingekreuzt, um die Ponys edler zu machen. Das setzt sich bis heute durch. Und so zieht das Connemara nicht nur Ponyfans in seinen Bann. Anmut und Schönheit dieser kleinen Pferde sind unverkennbar. © Dreamstime / IMAGO
Portrait eines fuchsfarbenen Trakehners mit Blesse und Trense.
10 / 10Ein Trakehner kann bis zu 1,70 Meter groß werden und an die 700 Kilogramm auf die Waage bringen. Pferde dieser Rasse sind elegant und muskulös und daher bei Sportreitern beliebt. Trakehner sind Halbblüter, was bedeutet, dass Arabische und Englische Vollblüter an der Entstehung der Rasse beteiligt waren. Fans dieser edlen Rasse lieben das feine Erscheinungsbild der großen und sportlichen Pferde. Beim Trakehner handelt es sich mit rund 280 Jahren Zuchtgeschichte um die älteste Reitpferderasse Deutschlands. © Dreamstime / IMAGO

Pferde sind anmutige und edle Geschöpfe. In der Mythologie sind sie sagenumwoben und man erzählt sich in vielen Ländern Heldentaten, die Pferde vollbracht haben. Neben ihrer Treue, Intelligenz und Leistungsbereitschaft zeichnet sie ihre Schönheit aus. Manche Rassen sind besondere Hingucker und ziehen durch ihre einmalige Optik jeden in ihren Bann. Auch wenn Schönheit natürlich im Auge des Betrachters liegt: Diese zehn Pferde haben das gewisse Etwas und gehören zu den schönsten Pferden der Welt.

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