Zickzackstrauch als Hingucker-Pflanze für draußen und drinnen
Der Zickzackstrauch verdankt seinen Namen seiner ungewöhnlichen Wuchsform. Wer ihn regelmäßig umtopft, hat lange Freude an der Pflanze.
Ursprünglich kommt der Zickzackstrauch, botanisch Corokia cotoneaster, aus Neuseeland. Der immergrüne Strauch fühlt sich hierzulande sowohl draußen als auch drinnen wohl. Einzige Bedingung: Draußen darf es nicht frieren und drinnen nicht zu viel geheizt sein. Durch ihren wilden Wuchs ist sie besonders für Liebhaber ausgefallener Exemplare im Wohnzimmer und auf der Terrasse interessant.
Richtiger Standort für den Zickzackstrauch

Am liebsten mag es der Zickzackstrauch sonnig und warm. Daher darf er in der Wohnung oder im Haus einen Fensterplatz bekommen und auf der Terrasse sonnig stehen. Heizungsluft ist hingegen der Tod des Zickzackstrauchs. Für die Überwinterung sollte die Pflanze daher an einen kühleren, aber dennoch hellen Ort umziehen. Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk liegt die perfekte Überwinterungstemperatur des Zickzackstrauchs zwischen fünf und 15 Grad Celsius.
Beim Gießen macht es der Zickzackstrauch einem nicht einfach: Es ist nicht erkennbar, ob er Wasser braucht oder nicht. Er reagiert sowohl empfindlich auf Nässe sowie Trockenheit. Grundsätzlich gilt aber, dass er mit recht wenig Wasser zurecht kommt. Übertreiben Sie also lieber nicht beim Gießen. In der Zeit von Frühjahr bis Herbst freut sich die Pflanze alle zwei Wochen über klassischen Blumendünger im Gießwasser.
Diese Pflege braucht der neuseeländische Strauch
Gerade in jüngeren Jahren braucht der Zickzackstrauch im Frühjahr ein größeres Gefäß zum Weiterwachsen. Regelmäßiges Umtopfen steht also an. Laut der Gärtnerei Hegemann nutzen Gärtnerinnen und Gärtner dafür am besten normale Blumenerde. Füllen Sie das größere Gefäß zu einem Drittel mit Erde, lösen Sie den Strauch aus seinem alten Gefäß und lockern Sie die Wurzeln. So kann der Strauch in seinem neuen Zuhause direkt besser Wasser aufnehmen und sich ausbreiten. Stellen Sie den Strauch in den Topf, füllen Sie den Rest mit Erde auf und gießen Sie die Pflanze an.
Beim Rückschnitt können Sie sich entspannen: Lediglich jüngere Pflanzen brauchen von Zeit zu Zeit einen kleinen Formschnitt. Größere Eingriffe sind aber nicht notwendig. Ist die Pflanze älter, reicht es, sie im Frühjahr ein Mal pro Jahr zu lichten. So bilden sich jedes Jahr wieder neue Triebe, die wild in alle Richtungen durcheinander wachsen. Im Spätfrühling ist es so weit: Dann bilden sich am Zickzackstrauch kleine, gelbliche Blüten. Wer eine gute Nase hat, kann dann auch einen leicht süßlichen Duft riechen.