Reker appelliert: Kölner sollen schon jetzt Strom sparen – „mögliche Notlage vorbeugen“

Köln will Energie sparen. Der Kölner Dom bleibt dunkel, die Heizung in Büros aus. Laut Reker soll „jeder das Möglichste tun, um Energie zu sparen“.
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Colonius unter Denkmalschutz: „Aus der Kölner Silhouette nicht mehr wegzudenken“ 
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Kölner Karneval: Nach Party-Eskapaden am Zülpicher Platz –  6,3 Millionen für Sicherheitskonzept
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Henriette Reker



Henriette Reker, geboren am 9. Dezember 1956 in Köln-Bickendorf, ist Volljuristin und hat lange Zeit in Wirtschaft und Verwaltung gearbeitet. Seit 2015 bekleidet Henriette Reker das Amt der Oberbürgermeisterin von Köln: Parteilos, aber unterstützt von Grünen und CDU gelang ihr zweimal die Wahl in dieses Spitzenamt. Einen Tage vor ihrer ersten Wahl, am 17. Oktober 2015 wurde Henriette Reker das Opfer eines rechtsextremen Messer-Attentäters.

Neues Köln-Logo: Henriette Reker, die Verwaltung und ein verpatzter Markenauftritt

Bei dem Ärger um das neue Köln-Logo ohne Dom handelt es sich um mehr als eine Gemütswallung von Lokalpatrioten, meint unser Gastautor Michael Hirz
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Ukraine-Krieg: Köln schickt Lebensmittel und Medikamente nach Kiew

Nach einer Mail von Vitali Klitschko an Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, sind nun 120 Paletten voller Spenden auf dem Weg in die Ukraine.
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Köln solidarisch mit Ukraine: Reker löst Versprechen an Klitschko und Kiew ein – 120 Paletten voll mit Spenden

Im Zuge des Ukraine-Konflikts hat Kölns OB Henriette Reker eine persönliche Nachricht an Vitali Klitschko geschrieben. Zudem will sie an der Friedensdemo teilnehmen.
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Reker bei Ukraine-Friedensdemo: „Ich erwarte das von Köln“

Mehr als hunderttausend Menschen sind an Rosenmontag durch Köln gezogen, um für Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Mit dabei Kölns OB Reker.
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Karneval trotz Krieg in der Ukraine: Kölns OB Reker findet deutliche Worte

Während die Menschen in Köln Karneval feiern, greift Russland die Ukraine an. Dennoch soll der Karneval nicht abgesagt werden, sagt Kölns Oberbürgermeisterin Reker.
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Karneval 2022: 2G+ für alle – ganz Köln wird Brauchtumszone

Jetzt ist klar, welche Corona-Regeln für den Karneval in Köln 2022 gelten. Die ganze Stadt wird zur 2G+-Regel. In Kneipen und Bars braucht jeder einen Corona-Test.
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Kölner Dreigestirn und OB Reker besuchen Impf-Station in der Lanxess Arena

Das Kölner Dreigestirn hat gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Impfstation in der Lanxess Arena besucht. Dabei wurden Karnevalsorden an Helfer verteilt.
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Köln: Wie der Plan für den Kölner Karneval 2022 aussieht

Der Kölner Karneval soll stattfinden – mit Sicherheitszonen und strengen Corona-Regeln. Wie genau der Corona-Karneval 2022 aussehen. Der Überblick.
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Henriette Reker

Am 17. Oktober 2015 sorgte die Kölner Politikerin Henriette Reker unfreiwillig für bundesweite Schlagzeilen. Genau einen Tag bevor sie die Wahl zur Oberbürgermeisterin der Dom-Metropole gewann, wurde sie Opfer einer Messerattacke. Ein rechtsextremer Attentäter verletzte Henriette Reker und mehrere Bürger vor einem Informationsstand der CDU im Kölner Stadtteil Braunsfeld. Das Motiv für seine Tat war Ausländerfeindlichkeit – Henriette Reker war in ihrem Amt (Beigeordnete der Stadt Köln für Soziales, Integration und Umwelt) auch für die Unterbringung der während der Flüchtlingskrise in der Stadt angekommenen Ausländer zuständig.

Henriette Reker: Elternhaus und Ausbildung


Am 9. Dezember 1956 erblickte Henriette Reker das Licht der Welt. Sie lebte mit ihrer Familie im Kölner Stadtteil Bickendorf. Ihre Mutter war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Ihr Vater arbeitete als Konditormeister und Koch. Henriette Reker besuchte das Gymnasium in Lindenthal und legte dort 1976 das Abitur ab. Im gleichen Jahr nahm sie ein Studium der Rechtswissenschaften auf. Sie studierte an den drei Universitäten Köln, Göttingen und Regensburg. Nachdem sie ihr Referendariat am Landgericht Münster absolviert hatte, beendete sie ihre Ausbildung als Volljuristen mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen im Jahre 1986. Zehn Jahre später wurde sie als Rechtsanwältin am selben Gericht zugelassen. In der Zwischenzeit arbeitete Henriette Reker als Juristin bei einer Bielefelder Berufsgenossenschaft und beim Landesverband der Innungskrankenkassen in Münster.

Henriette Reker: Später Einstieg in die Politik mit schnellem Erfolg


Die Politikerin begann ihre politische Karriere mit voller Kraft erst im Jahre 2015. Henriette Reker gehörte niemals einer Partei an. Dennoch wurde sie von Bündnis 90/Die Grünen 2015 als Kandidatin für die Wahl zum Kölner Oberbürgermeister präsentiert. Mehrere andere große und kleine Parteien unterstützen ihre Kandidatur, zu diesen gehörten: CDU, FDP, die Freien Wähler, die Wählergruppe Deine Freunde.

Bei dieser Wahl trat Jochen Ott von der SPD als Gegenkandidat an. Henriette Reker gewann die Entscheidung am 18. Oktober 2015 bereits im ersten Wahlgang mit einer Mehrheit von 52,66 Prozent der abgegebenen Stimmen. Allerdings lag sie zu diesem Zeitpunkt wegen ihrer durch das Attentat vom Vortag erlitten Verletzungen im künstlichen Koma. Nachdem sie daraus erwacht war, nahm sie die Wahl zur Oberbürgermeisterin von Köln am 22. Oktober 2015 noch im Krankenhaus an.

Henriette Reker: 2020 Bestätigung im Amt


Fünf Jahre später, am 13. September 2020, trat Henriette Reker zur Wiederwahl als Oberbürgermeisterin von Köln an. Diesmal konkurrierte der SPD-Politiker Andreas Kossiski gegen sie für dieses Amt an. Anders als bei ihrer ersten Wahl gewann sie nicht im ersten Wahlgang, sondern erst in der Stichwahl. Hier brachte sie es mit 59,3 Prozent aller abgegebenen Stimmen auf eine deutliche Mehrheit.

Henriette Reker: Herausforderungen und Erfolge als Kölner Oberbürgermeisterin


Die ersten Jahre ihrer Karriere als Oberbürgermeisterin von Köln waren von der Flüchtlingskrise geprägt. Henriette Reker musste nicht nur dafür sorgen, dass die Unterbringung trotz starken Wohnungsmangels sichergestellt wurde, auch die Integration der Neuankömmlinge stellte sie vor große Schwierigkeiten. Diese bewältigte sie mit viel Tatkraft und Bereitschaft, ungewöhnliche Wege zu gehen. Für diese Verdienste erhielt sie 2016 den Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis. In den Medien wurde sie für das Handling der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 kritisiert, da sie lange Zeit abstritt, über die Identität der Täter informiert gewesen zu sein. 2020 muss die Politikerin die Corona-Krise in Köln meistern. Bei der Absage der Session 2020/21 des Kölner Karneval bewies Henriette Reker nach Meinung vieler Beobachter Entschlossenheit und Fingerspitzengefühl.