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Oliver Pocher kürt Kevin Yanik zur „Bratpfanne des Monats“ – inklusive Überraschungsgast

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Von: Stefanie Knupp

Influencer und Oliver Pocher
Kathi und Kevin Yanik überreichen Oliver Pocher bei der „Bratpfannen“-Verleihung ein Geschenk (Screenshot). © Instagram/oliverpocher

Oliver Pocher hat sich mit dem Influencer-Pärchen Kevin Yanik und Kathi getroffen, um die „Bratpfanne des Monats“ zu ehren. Ein echter Profi kommt zur Unterstützung dazu.

Köln – Es war wieder soweit: Die große Preisverleihung zur „Bratpfanne des Monats“ wurde am Montagabend ausgestrahlt. Oliver Pochers Negativpreis ging im Monat Februar an Influencer Kevin Yanik und seine Freundin Kathi. Die hatten sich mit einem Spendenaufruf für ihren kranken Hund Louie einen heftigen Shitstorm eingehandelt.

Das Pärchen aus der RTL-Show „Are You the One?“ hatte auf Instagram um finanzielle Unterstützung für die Behandlung ihres Labradors gebeten. Die Aktion nahm Oliver Pocher in seiner Bildschirmkontrolle gnadenlos auseinander. Der Influencer hatte das Video später gelöscht und sich öffentlich entschuldigt. Den Titel „Bratpfanne des Monats“ bekommt Kevin Yanik trotzdem und nimmt es mit Humor, wie sich jetzt bei der Preisverleihung zeigt. Seine Vorgängerin Tessa hielt es ähnlich. Sie feierte die Auszeichnung gemeinsam mit Pocher, Tankstellen-Sekt und Fischstäbchen.

Oliver Pocher bekommt witziges Geschenk von „Bratpfanne“ Kevin Yanik

Die Verleihung der goldenen Bratpfanne findet diesmal im Freien statt, denn auch der legendäre Hund Louie nimmt daran teil. Kevin Yanik hat sogar ein Geschenk für Oliver Pocher dabei und beweist dabei Humor: „Leider haben die Spenden nicht für einen Dubai-Urlaub gereicht“, spielt er ironisch auf Pochers Unverständnis für reisende Influencer an. Dafür präsentiert er ein selbst gestaltets T-Shirt, auf dem Louie vor der Kulisse Dubais posiert – überschrieben mit #hauptsachelouiegehtsgut. Diesen Spruch haben Sarah Lombardi und Pietro Lombardi geprägt, man erinnert sich: Hauptsache, Alessio geht´s gut.

Da es eigentlich um Louie geht, gibt es als Pokal für Kevin und Kathi keine Bratpfanne, sondern einen goldenen Hundenapf. Und der wird von einem Special Guest verliehen. Kein geringerer als Hundeprofi Martin Rütter läuft ins Bild und hat den Preis dabei. „Als ich euer Video gesehen habe, dachte ich: Wie blöd sind die eigentlich?“, macht Martin Rütter direkt klar. „Sich einen Hund anzuschaffen und dann nicht vorbereitet zu sein.“ Doch der Hundeprofi zeigt sich versöhnlich und ist beeindruckt, dass die beiden „die Hosen runtergelassen“, ihren Fehler zugegeben haben und dann alles dafür tun wollten, dass sie die Behandlung bezahlen zu können. Rütter hat zudem für die beiden Influencer Kevin und Kathi noch einen Tipp parat*, wie der Soester Anzeiger* berichtet.

Oliver Pocher und Martin Rütter wollen Details über Spendenaktion wissen

Rütter bohrt nach und will wissen, wie viel Geld bei der unsäglichen Spendenaktion denn zusammengekommen ist. Rund 3900 Euro gibt Kevin Yanik zu. Die Behandlung von Louie habe dann letztendlich um die 3500 Euro gekostet. Wenn der Hundetrainer schon mal da ist, kann er dem Influencer-Pärchen auch noch ein paar nützliche Tipps geben. „Der Hund geht kaputt vor Langeweile“, sieht er auf den ersten Blick. Und dann kommt´s: Es stellt sich heraus, dass Kevin und Kathi noch einen zweiten Hund haben, der schon sechs Jahre alt ist. „Wie habt ihr es geschafft, dass der sechs wird?“, scherzt Martin Rütter.

Bei neun von zehn Hunden sei der Schlüssel „zu wenig geistige Beschäftigung“, erklärt der Profi. Die Steilvorlage nutzt Oliver Pocher natürlich: „Das Gefühl habe ich auch bei Influencern.“ Zum Schluss gibt es dann noch eine Gesangseinlage: Kevin Yanik darf seinen Song „Forever“ ansingen. Dem Ehemann von Amira Pocher gefällt es und der „Hund hat auch nur einmal gejault.“

Kevin Yanik und Kathi wurden bedroht – „unter aller Sau“

Doch bei aller Versöhnung: Kurz vor der Ausstrahlung meldete sich Kevin Yanik auf seinem Instgram-Kanal zu Wort und berichtet von den schlimmen Folgen des Shitstorms. „Alles schön und gut. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich würde es nicht noch einmal machen“, erklärt er. Doch was auf die Aktion folgte, sei „unter aller Sau“. Kathi und er wurden demnach ausfindig gemacht, sein Auto wurde demoliert und die schwangere Kathi sowie das ungeborene Baby bedroht. Das geht natürlich gar nicht. (sk) *Soester Anzeiger ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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