1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

3G am Arbeitsplatz: In NRW werden jetzt auch die Arbeitgeber kontrolliert

Erstellt:

Von: Oliver Schmitz

Schutz gegen Corona am Arbeitsplatz: Ein Plakat zur 3G-Regel klebt an einer Wand.
3G am Arbeitsplatz gilt seit dem 24. November. (Symbolbild) © Frank Hoermann/Imago

In NRW gilt am Arbeitsplatz derzeit die 3G-Regel. Das Land NRW möchte nun schwerpunktmäßig überprüfen, ob diese auch eingehalten wird – mit Strafen bei Verstößen.

Düsseldorf – Seit dem 24. November gilt an allen Arbeitsplätzen in NRW die 3G-Regeln. Seit dem müssen Arbeitnehmer entweder vollständig gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Und Arbeitgeber müssen das auch entsprechend überprüfen. Ob diese Kontrollen aber tatsächlich richtig durchgeführt werden, soll ab sofort ebenfalls „schwerpunktmäßig“ geprüft werden. Das kündigte die NRW-Landesregierung am Donnerstag (2. Dezember) an. Welche Strafen drohen bei Verstößen?

3G-Kontrollen am Arbeitsplatz: NRW-Landesregierung kontrolliert auch andere Corona-Regeln

Übernommen werden die Arbeitgeber-Kontrollen von den NRW-Arbeitsschutzbehörden. Neben den 3G werden auch weitere Corona-Regeln für Arbeitsplätze überprüft. Dazu gehörten unter anderem die Einhaltung von Hygieneschutzkonzepten und die Umsetzung der Homeoffice-Pflicht. Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden der fünf Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf, Münster, Arnsberg und Detmold sollen nun ihren Hauptfokus auf die Arbeitgeber-Kontrollen legen, heißt es in einer Mitteilung.

„Wir befinden uns in einer sehr kritischen Phase der Pandemie. Hier trifft auch die Arbeitgeber und Beschäftigten eine große Verantwortung. Die Regelungen müssen aber auch eingehalten und kontrolliert werden“, erklärte Arbeitsschutz- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und mahnte: „Die Behörden vor Ort werden scharf vorgehen: Wer sich nicht an die Regeln hält oder sogar mit gefälschten Test- und Impfnachweisen erwischt wird, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen.“

3G am Arbeitsplatz: Diese Strafen drohen bei Verstößen der Corona-Regeln

Insofern die 3G-Kontrollen nicht durch die Arbeitgeber durchgeführt werden, droht ihnen ein Bußgeld von mindestens 1000 Euro. Arbeitnehmer, die sich ohne 3G-Nachweis am Arbeitsplatz aufhalten, müssen derweil mit 250 Euro Strafe rechnen. Wenn Personen hingegen einen gefälschten Nachweis besitzen, droht ihnen sogar ein strafrechtliches Verfahren.

NRW: So soll der 3G-Nachweis ablaufen – Arbeitgeber-Kontrollen vorerst einige Wochen

Damit Arbeitgebern keine Strafen drohen, sollte diese bei der Überprüfung der 3G-Regeln wie folgt vorgehen:

Die Schwerpunktkontrollen der Arbeitgeber durch das Land NRW sollen „zunächst“ bis zum 24. Dezember 2021 durchgeführt werden. Jedoch könnten diesen im Anschluss nochmal verlängert werden. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant