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Beschädigte A1 und A61: Reparatur könnte Monate dauern

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Ein Wagen der Polizei fährt über die gesperrte Autobahn A1 nahe Blessem in Erftstadt
Die A1 und A61 wurden in NRW stark beschädigt, es könnte Monate dauern, bis die Bauarbeiten beendet sind. © Fabian Strauch/dpa

Überschwemmungen haben die A1 und A61 teils schwere beschädigt. Bis die Autobahnen wieder instand gesetzt sind, könnte es Monate dauern.

Erftstadt – Viele Kilometer Autobahn sind nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen beschädigt – und könnten für Monate beeinträchtigt bleiben. Starke Regenfälle hatten zu Überschwemmungen auf der A1 und A61 geführt. Die A61 ist seit Tagen gesperrt. Fahrbahnen wurden durch die Wassermassen weggerissen, an der A1 ist ein Teil der Autobahn in die Erft gestürzt. Der Bereich Erftstadt wurde besonders hart von den Unwettern getroffen.

Vollsperrung der A1 und A61: Reparatur der Autobahnen könnte Monate dauern

Nach der Unwetterkatastrophe müssen sich Autofahrer auf den Autobahnen 1 und 61 im Süden NRWs noch monatelang auf Beeinträchtigungen einstellen. Bei den Kommunen Erftstadt und Swisttal hatten die Wassermassen Teile der Fahrbahn weggerissen. Die Schadensbegutachtung laufe noch, erst danach könnten die Bauarbeiten beginnen, sagte ein Sprecher der Autobahngesellschaft des Bundes am Sonntag. Wie lange die Reparatur dauern werde, könne er nicht sagen. Sehr wahrscheinlich geht es aber um mehrere Monate.

Bis auf Weiteres gelten Vollsperrungen auf der A1 zwischen dem Autobahndreieck Erfttal und der Anschlussstelle Hürth in der einen Fahrtrichtung und in der anderen Fahrtrichtung vom Kreuz Köln-West bis nach Erfttal, wie die Autobahngesellschaft mitteilte. Die A61, die sich bei Erftstadt mit der A1 verbindet, ist in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim voll gesperrt.

NRW: Autobahnen unterspült – Untergrund könnte wegbrechen

Grund für die Sperrungen sind nicht nur die beiden Abbruch-Stellen. An anderen Stellen der gesperrten Strecken ist es nach den Worten des Autobahn-Sprechers noch unklar, ob der Untergrund instabil ist. „Es gibt noch viele Unterspülungen – in verschiedenen Abschnitten muss man damit rechnen, dass etwas nachrutscht oder wegbricht.“

Gutachter würden die Abschnitte untersuchen und gegebenenfalls wieder freigeben, so der Sprecher. Zur Erkundung schickt die Autobahngesellschaft Lastwagen auf die Strecke, um etwaige Rissbildung zu beobachten. Erst wenn die Autobahn stabil sei, könnten gewisse Strecken schrittweise freigegeben werden - möglicherweise zunächst ein Fahrstreifen mit Geschwindigkeitsbegrenzung. „Es muss absolut sicher sein“, betonte der Sprecher. (dpa)

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