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Mann mit 1,2 Kilo Kokain auf A3 gestoppt – seine zitternden Hände verrieten ihn

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Eine Plastiktüte mit einem Paket Kokain.
Die Beamten entdeckten das Kokain in einem Staufach des Autos. © Bundespolizei

Die Bundespolizei stoppte auf der A3 hinter der niederländischen Grenze einen VW Touran. Der Fahrer wirkte bei der Kontrolle sehr nervös – aus gutem Grund.

Hamminkeln – Ein äußerst nervöser Autofahrer mit Kennzeichen aus der Schweiz fiel der Bundespolizei am Sonntag auf der A3 bei Hamminkeln in NRW auf. Schnell wurde klar, warum der 46-Jährige so nervös war: Er hatte 1,2 Kilogramm Kokain im Gepäck.

A3/Hamminkeln: Mutmaßlicher Drogenkurier von Polizei gestoppt

Ein grenzüberschreitendes Polizeiteam aus den Niederlanden und von der deutschen Bundespolizei kontrollierte den Verdächtigen am Sonntag (16. Januar) gegen 12:40 Uhr am Rastplatz Wittenhorst (Kreis Wesel) an der A3. Der 46 Jahre alte Mann fuhr einen VW Touran mit Schweizer Zulassung. „Zum Reisegrund befragt gab der Mann an, einen Freund in den Niederlanden besucht zu haben und nun unterwegs in die Schweiz zu sein“, berichtet ein Sprecher der Bundespolizei.

Allerdings dauerte es nicht lange, bis sich der Mann in Widersprüche verstrickte. Kurz darauf sagte er plötzlich, dass er in Belgien gewesen sei. „Hierbei wirkte er sichtlich nervös. Dieses zeigte sich durch Zittern der Hände bei der Übergabe seiner Ausweisdokumente“, sagt der Polizeisprecher.

1,2 Kilo Kokain dabei: Mann nach Kontrolle auf A3 in Untersuchungshaft

Details zu seiner Reise, wie den Ort in den Niederlanden, an dem er seinen Freund besucht haben wollte, konnte er dann ebenfalls nicht liefern. Schnell vermuteten die Beamten, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte – zurecht. Sie kontrollierten den VW Touran und entdeckten im Fußbodenfach hinter dem Beifahrersitz eine verdächtige Plastiktüte. Der Inhalt: Ein Paket mit 1,2 Kilogramm Kokain. Das entspricht einem Straßenverkaufswert von rund 87.500 Euro. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt in Essen übernommen. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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