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Mitten auf der A3: Mann ignoriert Rettungsgasse und kracht in sieben Autos

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Von: Nina Büchs

Stau auf der Autobahn in Berlin.
Ein Autofahrer brauste trotz Rettungsgasse weiter und stieß mit mehreren Fahrzeugen zusammen. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Auf der A3 bei Ratingen kam es am Montag zu einem Stau. Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Ein 24-Jähriger ignorierte diese jedoch und beschädigte dabei sieben Fahrzeuge.

Ratingen – Ein 24-jähriger Autofahrer hat am Montag, 5. Juli, eine Rettungsgasse auf der A3 Richtung Köln in Höhe bei Ratingen (Kreis Mettmann) ignoriert. Er fuhr trotz eines Staus weiter und kollidierte dabei mit insgesamt sieben Fahrzeugen. Wie die Polizei berichtet, besteht der Verdacht, dass der Fahrer zuvor Drogen genommen hatte.

Ratingen: Mann ignoriert Rettungsgasse auf der A3 und stößt mit sieben Fahrzeugen zusammen

„Zur Unfallzeit hatte sich verkehrsbedingt auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und der Anschlussstelle Mettmann ein Stau gebildet. Der 24-Jährige ignorierte aus bislang ungeklärter Ursache die vorbildlich gebildete Rettungsgasse völlig und passierte die Gasse. Dabei kollidierte er mit insgesamt sieben Fahrzeugen“, so ein Sprecher der Polizei Düsseldorf. Die Fahrzeuge sollen zum Teil stark beschädigt worden sein.

A3 in Richtung Köln: Mann verursacht Unfälle in Rettungsgasse – Verdacht auf Drogen

Der Fahrer selbst konnte wegen der Beschädigung an seinem eigenen Fahrzeug schließlich nicht weiterfahren. Als Polizisten dann am Einsatzort eintrafen, gingen sie zunächst von einem internistischen Notfall aus. „Der Mann zeigte zuerst keine Regung, wurde jedoch augenblicklich aggressiv und musste mit Zwang aus seinem Fahrzeug geholt werden. Nach Aussagen der Notärztin war der Mann nur leicht verletzt. Er zeigte aber Anzeichen für einen Drogenkonsum“, heißt es vonseiten der Polizei. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wurde der Autofahrer schließlich wieder entlassen. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.

Durch die beschädigten Fahrzeuge entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Verkehrsunfälle unter Drogen: Polizei stoppt Zwölfjährigen nach Verfolgungsjagd

Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen – manchmal sind, wie vermutlich in Ratingen, Drogen und Alkohol im Spiel. So lieferte sich im vergangenen Jahr in Duisburg ein Autofahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Schockierend: Der Fahrer war erst 12 Jahre alt und stand unter Drogen. In der Nacht auf Montag, 5. Juli, wollte zudem ein VW-Fahrer in Köln-Sülz vor der Polizei flüchten. Ein anschließend durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Cannabis, Amphetamin und Kokain. Außerdem fanden die Polizisten sowohl auf der Fluchtroute als auch im Fahrzeug selbst mehrere Tütchen mit Drogen. (nb)

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