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A40 bei Mülheim mehrere Tage voll gesperrt – auch große Bahn-Strecke lahmgelegt

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Vollsperrung der Autobahn A40 bei Mülheim-Styrum.
Die A40 bei Mülheim-Styrum musste schon vergangene Woche für Bauarbeiten gesperrt werden. © IMAGO / Presse-Photo Horst Schnase

An Pfingsten wird es an der A40 bei Mülheim wieder still: Eine Vollsperrung wegen Brückenarbeiten ist der Grund. Auch die Bahn-Hauptstrecke Essen-Duisburg wird gesperrt.

Mülheim – Die A40 bei Mülheim wird an Pfingsten erneut voll gesperrt. Grund sind weitere Bauarbeiten der Deutschen Bahn im Bereich des Tanklasterbrandes unter einer Bahn-Brücke. Parallel wird auch die Bahn-Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen für mehrere Tage stillgelegt. Grund sind Abschlussarbeiten vor der Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks in Duisburg am 26. Mai.

Erneut gesperrt wird auch die A43 bei Herne – zwischen den Autobahnkreuzen Herne und Recklinghausen. An der beschädigten Brücke über den Rhein-Herne-Kanal werden weitere Messungen vorgenommen.

A40, A43 und Bahnstrecken von Freitag bis Dienstag gesperrt

Die Sperrung der A40 beginnt am Freitag (21. Mai) um 20:00 Uhr. Sie endet am Dienstagmorgen (25. Mai) um 5:00 Uhr. Gesperrt wird jeweils in beiden Richtungen zwischen Kreuz Kaiserberg und Mülheim-Styrum. Der Bereich wird für Bauarbeiten aktuell regelmäßig gesperrt, zuletzt vom 12. bis 15. Mai.

Auf der Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen beginnt die Vollsperrung am Freitag (21. Mai) um 23:00 Uhr. Sie endet am Mittwochmorgen (26. Mai) um 5:00 Uhr. Während der Sperrung werden viele Züge umgeleitet, einige Halte fallen aus. Pendelbusse kommen zum Einsatz, wie die Deutsche Bahn mitteilte. In den kommenden Monaten sind noch weitere Sperrungen von A40 und Bahnstrecke geplant. Die Sperrung der A43 bei Herne beginnt am Freitag (21. Mai) um 20:00 Uhr. Sie endet am Dienstag (25. Mai) um 5:00 Uhr.

A40 wegen Arbeiten zum Aufbau von Hilfsbrücken gesperrt – Bahnstrecke erhält neue Weichen

Die Autobahn 40 wird gesperrt, damit Autokräne in der Baustelle große Bohrgeräte gegen schwere Rammgeräte austauschen können. Außerdem muss Erdreich abtransportiert werden. Die vorbereitenden Arbeiten für den Einsatz von zwei Hilfsbrücken sind aufwendig: So mussten unter anderem 46 Bohrungen mit bis zu 26 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 1,20 vorgenommen werden.

Bei den Abschlussarbeiten an der Bahnstrecke will die Bahn alte Signale abbauen und neue Signale und Weichen an die neue Technik anbinden. Außerdem werden neue Weichen in Mülheim in Betrieb genommen, die für mehr Fahr- und Überholmöglichkeiten auf dem Streckenabschnitt sorgen sollen. Auch im Duisburger Hauptbahnhof werden Weichen erneuert. Bevor das neue Stellwerk das Kommando übernimmt, gibt es noch Testfahrten.

Die Bauarbeiten für das neue elektronische Stellwerks dauerten drei Jahre und kosteten rund 90 Millionen Euro. Die neue Schaltzentrale löst zwei alte in Mülheim und Essen ab und soll für einen reibungsloseren Zugverkehr in dem Ballungsraum sorgen. (dpa/lnw)

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