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A61 Sperrung aufgehoben zwischen Kerpen und Meckenheim – in Richtung Koblenz

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Die Autobahn A61 bei Kerpen. Im Hintergrund stehen mehrere Baukräfte.
Nach Monaten ist die A61 im Rhein-Erft-Kreis wieder befahrbar (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

Die A61 ist zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim wieder befahrbar. Damit ist die Sperrung in Richtung Koblenz aufgehoben.

Kerpen/Meckenheim – Die durch die Flutkatastrophe im Rhein-Erft-Kreis stark beschädigte A61 ist zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim in Richtung Koblenz wieder befahrbar.

Die Freigabe erfolgte bereits am Montagabend (20. September) um 19 Uhr: „Damit steht die A61 als wichtige Nord-Süd-Verbindung dem Verkehr in Fahrtrichtung Koblenz wieder zur Verfügung“, teilte die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, mit. Eine Firma hatte im Laufe des Montags damit begonnen, an der rund 40 Kilometer langen Strecke die Sperrungen an Autobahnkreuzen oder Auffahrten aufzuheben, sagte eine Sprecherin.

Autobahnen in NRW

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A61 zwischen Kerpen und Meckenheim befahrbar – Sperrung Richtung Koblenz aufgehoben

Die Anschlussstelle Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis bleibt den Angaben zufolge bis voraussichtlich Ende Oktober noch gesperrt: An der dort verlaufenen B265 gebe es weiter massive Unwetterschäden, heißt es. Auf der Bundesstraße bei Erftstadt waren durch die Flut Mitte Juli mehr als 100 Fahrzeuge vom Hochwasser eingeschlossen worden.

Auch viele Abschnitte auf der A61 in Richtung Venlo bleiben den Angaben nach bis voraussichtlich Ende des Jahres für den Fernverkehr gesperrt. Nur einzelne Strecken, zum Beispiel zwischen Swisttal und Bliesheim, seien frei, um etwa Ortschaften zu entlasten. Im Autobahndreieck Erfttal, wo sich die A1 und die A61 teilen, war die Verbindungsfahrbahn durch die Flutkatastrophe massiv beschädigt worden. Dort brach die Lärmschutzwand auf über 100 Metern vollständig weg. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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