1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Trotz etlicher Vorstrafen: „Vergesslicher“ Asylbewerber klopft bei Aachener Polizei

Erstellt: Aktualisiert:

Bundespolizei
Der Asylbewerber gab bei der Bundespolizei an, sich an die Straftaten nicht mehr erinnern zu können. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Ungewöhnlicher Fall in Aachen: Ein Asylbewerber hat trotz vieler Vorstrafen bei der Bundespolizei angeklopft. Scheinbar konnte er sich an die Fälle nicht mehr erinnern.

Aachen – Ein bereits stattliches Straftatenregister hat einen offenbar vergesslichen jungen Asylbewerber nicht davon abgehalten, noch einmal ein Gesuch direkt bei der Bundespolizei zu stellen. Der 23-jährige Somalier klingelte am Freitag bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Aachen, die zunächst Fingerabdrücke nahm. Dabei kam dann einiges ans Tageslicht, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Aachen: Asylbewerber nutzte bereits acht Aliasnamen – keine Erinnerung an Straftaten wegen Trunkenheit

Der Mann war bereits mit acht Aliasnamen polizeilich in Erscheinung getreten. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt suchte ihn mit Sicherungshaftbefehl wegen Diebstahls. Außerdem lag ein Haftbefehl zur Ausweisung vor. Hinzu kamen sechs Fahndungsnotierungen wegen Trunkenheit im Verkehr, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahls. Der Mann gab laut Polizei an, sich an die Straftaten nicht erinnern zu können, da er betrunken gewesen sei. Er kam in Polizeigewahrsam. 

Am Bonner Hauptbahnhof wurden Anfang Februar Bundespolizisten von vier minderjährigen Mädchen auf Trab gehalten.(dpa/lnw)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant