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Frau sammelte Spenden für Flutopfer und verkaufte diese dann im Internet

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Ein Polizeifahrzeug mit Schriftzug Polizei.
Die Polizei fand in der Wohnung der Verdächtigen mehrere Kleidungsstücke, die eigentlich für Flutopfer gespendet wurden (Symbolbild). © Fotostand / Wagner / Imago

Eine 22-jährige Frau aus Simmerath soll die Spendenbereitschaft für Flutopfer ausgenutzt haben und die gespendeten Sachen im Internet verkauft haben.

Simmerath/Aachen – Nach der Flutkatastrophe vom Juli soll eine 22-Jährige aus Simmerath bei Aachen für Hochwasseropfer gespendete Kleidung auf eigene Rechnung über das Internet verkauft haben. Gegen die Frau werde wegen Betruges ermittelt, teilte die Aachener Polizei am Dienstag mit. Spender waren laut Polizei auf die Angebote der Frau in den sozialen Medien aufmerksam geworden und hatten Anzeige erstattet.

Simmerath: Frau bunkerte hochwertige gespendete Kinderkleidung für Verkauf

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung stellten Polizisten eine Vielzahl teilweise hochwertiger Kinderbekleidung sicher. Die Frau hatte zuvor ebenfalls im Internet um Spenden für die Flutopfer geworben, hieß es im Polizeibericht. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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