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Aktenzeichen XY fragt Kölner: Wer kannte das Lokal „A7“ nahe der Limburger Straße?

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Von: Nina Büchs

Foto des Mordopfers Alexandra Belhaj.
Alexandra Belhaj wurde im Juni 2008 ermordet. Die Polizei sucht weiterhin nach ihrem Mörder. © Polizei Aachen

Der Mord an der jungen Alexandra Belhaj ist auch nach zwölf Jahren noch nicht geklärt. Nach der Sendung Aktenzeichen XY sind nun neue Hinweise eingegangen.

Update vom 10. Dezember: Jochen Jansen, Leiter der Mordkommission in Aachen gab gestern bei Aktenzeichen XY Details zum Mordopfer Alexandra Belhaj und der Tat bekannt. Außerdem fragte er in diesem Zusammenhang die Zuschauer, ob sie ein Lokal namens „A7“ in der Kölner Innenstadt kennen. Tatsächlich gestaltet sich die Suche nach diesem Lokal in Köln schwierig, da es dieses heute nicht mehr gibt. Man vermutet es in der Limburger Straße nahe der Klapsmühle. Im Rahmen der Sendung gingen mehrere E-Mails und Anrufe zu diesem Mordfall ein. Wenn einer dieser Informationen zur Ergreifung des Täters führen sollte, winkt eine Belohnung von 4000 Euro.

Alter Mordfall aus NRW bei Aktenzeichen XY – Frauenleiche in Müllsäcken bei Aachen gefunden

Erstmeldung vom 7. Dezember: Aachen/Heinsberg – Es ist ein Fall, der das Blut in den Adern gefrieren lässt: Im Juni 2008 findet ein Landwirt den nackten Leichnam einer jungen Frau in mehrere Plastiktüten gewickelt, auf einem Feld bei Randerath (Kreis Heinsberg), etwa 40 Kilometer nördlich von Aachen. Zwölf Jahre nach der Tat ist der Mörder noch auf freiem Fuß. Die Ermittler der Aachener Kriminalpolizei erhoffen sich nun durch die Sendung „Aktenzeichen XY“ im ZDF neue Hinweise.

Mord aus Heinsberg/Aachen bei Aktenzeichen XY: Tote Frau auf Feld gefunden – das weiß die Polizei

Schon nach der Aktenzeichen XY Sendung im September 2020 haben die Ermittler neue und interessante Hinweise zum Fall der toten Frau erhalten. Diese Hinweise lösten bei der Polizei den Verdacht aus, dass mehrere Personen an der Tat oder der Beseitigung der Leiche beteiligt gewesen sein könnten. Zudem soll das Opfer, die 24-jährige Alexandra Belhaj, in Szenelokalen in Köln und Düsseldorf unterwegs gewesen sein. Als Prostituierte sollen zu ihren Kunden auch Personen des öffentlichen Lebens gehört haben. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilt, sollen die Treffen in sogenannten Residenzen im Bereich der Städte Köln, Düsseldorf, aber auch in der Nähe von Heinsberg stattgefunden haben. Dem jetzigen Ermittlungsstand zufolge sollen dafür auffällige, luxuriöse Fahrzeuge genutzt worden sein.

ZDF-Sendung Aktenzeichen XY: Mord im Jahr 2008 – wer war die Tote auf dem Feld bei Aachen/Heinsberg?

Wie die Bild berichtet, soll die tote Prostituierte drogenabhängig gewesen sein und aus Düsseldorf stammen. Sie hatte keinen festen Wohnsitz und lebte bei ihrer Mutter und ihrer Schwester. Am 3. Juni 2008 wurde sie zuletzt am Düsseldorfer Hauptbahnhof gesehen. Eine Woche später entdeckte sie der Landwirt auf einem Feld in Randerath (Kreis Heinsberg). Am Fundort der Leiche lag außerdem eine weiße Plane. Die Kleidung der Toten wurde rund zwei Kilometer entfernt, an einem Sportplatz gefunden.

Heinsberg/Aachen: Details zum Mord in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am 9. Dezember

Ein von der Polizei durchgeführter DNA-Test bei 1200 Männern im Alter von 16 bis 60 Jahren soll in allen Fällen ein negatives Ergebnis erzielt haben. Es wurden nur Männer aus dem Umkreis getestet. Sechs Männer verweigerten den Test, wie die Bild berichtete.

In der von Rudi Cerne moderierten ZDF-Sendung schildern Ermittler der Kripo Aachen, am Mittwoch, dem 9. Dezember, nochmals die Details der Tat und haben Fragen an die Zuschauer. Die Ermittler erhoffen sich auch diesmal neue Hinweise, die sie endlich auf die Spur des Mörders führen. (nb)

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