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Mann stellt sich Polizei – weil er Vierbeiner für einen Diensthund hält

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Ein Australian Shepherd läuft über eine Wiese.
In Aachen stellte sich ein 22-Jähriger der Polizei, weil er Angst vor einem angeblichen „Polizeihund“ hatte (Symbolbild). © Sandra Dombrovsky/IMAGO

In Aachen wurde ein Australian Shepherd beim Gassigehen für einen Polizeihund gehalten. Weil ein flüchtiger Mann Angst hatte, stellte er sich freiwillig der Polizei.

Aachen – Polizeihund für einen Tag: Ein vierbeiniger Helfer hat die Polizei in Aachen ganz nebenbei dabei unterstützt, einen flüchtigen Mann aufzuspüren. Der 22-Jährige hatte sich am Sonntagmorgen (14. November) auf der Flucht vor den Ermittlern in einem Gebüsch versteckt, wie diese mitteilten.

Aachen: Täter klettert freiwillig aus Gebüsch – weil er Angst vor Hund hat

Als der Mann einen freilaufenden Hund auf sich zurennen sah, bekam er offenbar Angst: Er hielt das Tier wohl für einen bissigen Diensthund. Er kletterte freiwillig aus seinem Versteck. Bei dem „Polizeihund“ handelte es sich jedoch um einen Australian Shepherd, der auf seiner morgendlichen Gassi-Runde über die Wiese gerannt war. Er habe chancenlos Vögel gejagt, so die Polizei.

Der 22-Jährige, gegen den ein Haftbefehl bestand, wurde festgenommen. Die Polizei sucht nun nach dem Hund und dessen Besitzern, um sich für die Hilfe zu bedanken. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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