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Ekel-Paket sorgt für Feuerwehreinsatz in Aachen – der Inhalt macht zischende Geräusche

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Ein Mitarbeiter der deutschen Post bei der Post- und Paketzustellung.
Die Aachener Feuerwehr wurde zu einer Postfiliale gerufen (Symbolbild). © IMAGO / U. J. Alexander

Mit mehr als 20 Einsatzkräften und einem Sonderfahrzeug rückte die Feuerwehr wegen eines übel riechenden Paketes zu einer Postfiliale in Aachen aus.

Aachen – Ein übel stinkendes Paket in einer Postfiliale hat am Dienstag einen Einsatz der Feuerwehr in Aachen ausgelöst. Da von der Sendung nicht nur ekelhafter Gestank, sondern auch zischende Geräusche ausgingen, erkundete zunächst ein Feuerwehr-Trupp unter Atemschutz mit Messgeräten das Lager, berichtete die Feuerwehr. Dann kamen alle Sendungen ins Freie. Im Corona-Jahr sind die Paketmengen durch die Decke gegangen und bescherten DHL Rekordergebnisse.

„Eines der Pakete verströmte hierbei einen stark übel riechenden Duft“, erklärte die Feuerwehr. Es wurde geöffnet und darin wurden gärende Lebensmittel entdeckt. Zisch-Geräusche und Gestank seien durch Faulgase entstanden. Auslöser könne eine asiatische Stinkfrucht gewesen sein. Die Feuerwehr war über den Notruf zu dem Einsatz in der Innenstadt gerufen worden.

Aachen: Postmitarbeiter wegen Ekel-Paket im Krankenhaus

Insgesamt setzte die Feuerwehr mehr als 20 Mann sowie ein Sonderfahrzeug für gefährliche Stoffe und Güter ein. Auch die Polizei war vor Ort und sperrte ab. Zwei Mitarbeiter der Post hätten über gesundheitliche Beschwerden geklagt und seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Feuerwehr.

Auch nicht angenehm für die Nase: Im Kreis Steinfurt hat ein Anhänger ein Güllefass verloren. Etwa 18 Tonnen Gülle sind dort ausgelaufen und hatten teilweise den Keller eines Wohnhauses geflutet. (dpa/lnw)

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