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Aachen: Straßenarbeiter auf Autobahn A44 von Sattelschlepper schwer verletzt

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Ein Einsatzfahrzeug vom Rettungsdienst mit Blaulicht.
Der schwerverletzte Straßenarbeiter und der schwerverletzte LKW-Fahrer kamen in ein Krankenhaus. (Symbolbild). © Fotostand/Gelhot/IMAGO

Auf der A44 auf Höhe der Anschlussstelle Aachen-Brand kam es am Mittwoch, 19. Mai, zu zwei Unfällen. Dabei wurden ein Straßenarbeiter (31) und ein LKW-Fahrer (56) schwer verletzt.

Aachen – Tragischer Vorfall in Aachen: Ein 31 Jahre alter Straßenarbeiter ist auf der Autobahn 44 in der Nähe von Aachen von dem Anhänger eines Sattelschleppers getroffen und zu Boden geschleudert worden. Der Mann war gerade dabei am Fahrbahnrand Warnbarken aufzustellen, als sich das Unglück ereignete. Nur vier Stunden später kam es dann in der Gegenrichtung zu einem weiteren, schweren Unfall.

Unfall auf A4 bei Aachen: Straßenarbeiter wird von Sattelschlepper getroffen und erleidet schwere Verletzung

Wie die Polizei mitteilt, war ein ungarischer Sattelzug gegen 9.35 Uhr im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Lüttich unterwegs. „Unmittelbar vor der Anschlussstelle Aachen-Brand wechselte er nach aktuellem Ermittlungsstand auf den rechten Fahrstreifen. Der Straßenarbeiter (31), der am Fahrbahnrand Warnbarken aufstellte, wurde von der rechten Anhängerseite getroffen und zu Boden geschleudert“, heißt es in einer Mitteilung. Dabei wurde er schwer verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus.

A4: Weitere Verletzte vier Stunden später bei Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen in der Gegenrichtung

Nur vier Stunden später ereignete sich dann in der Gegenrichtung ein weiterer Unfall. Dort wurden bei einem Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen ein LKW-Fahrer (56) und seine Beifahrerin (42) im Führerhaus eingeklemmt. Die Sattelzüge waren gegen 13:40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. „Als der Verkehr stockte und der vorausfahrende Lkw-Fahrer bremste, soll der 56-Jährige nahezu ungebremst aufgefahren sein. Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten die Verletzten“, so die Polizei. Der Schwerverletzte LKW-Fahrer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Unfall auf der Straße: Zahl der Verkehrstoten sinkt im Corona-Jahr

Immer wieder kommt es aus verschiedenen Gründen zu Verkehrsunfällen, so auch in Ostfalen-Lippe. Dort starben im März drei PKW-Insassen auf der A44 bei Bad Wünneberg bei einem Verkehrsunfall. Dennoch ist die Zahl der Verkehrstoten im Corona-Jahr jedoch zurückgegangen. Demnach gab es 2020 auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen weniger Unfälle (-16,4 Prozent), weniger Tote (-5,7 Prozent) und weniger Schwerverletzte (-10,5 Prozent). „Aufgrund der Pandemie sank die Mobilität deutlich und in der Folge auch die Unfälle“, erklärte dazu NRW-Innenminister Herbert Reul. Wie es in einer Mitteilung der Landesregierung heißt, war das Verkehrsaufkommen auf den nordrhein-westfälischen Straßen zeitweise um 40 Prozent zurückgegangen.(nb mit dpa)

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