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Ahlen/Münster: Mann (20) geht auf Polizeiwache und gesteht, dass er jemand getötet hat

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Von: Nina Büchs

Blaulicht auf einem Polizeiauto.
In Ahlen bei Münster hat ein Mann auf einer Polizeiwache ein Tötungsdelikt gestanden. (Symbolfoto) © imago images / teamwork

Schauriger Vorfall in Ahlen bei Münster: Ein 20-Jähriger hat gegenüber Polizisten die Tötung eines Bekannten gestanden. Am angegebenen Tatort fanden die Beamten eine Leiche.

Update vom 18. März, 15:05 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer um den Mitbewohner des Beschuldigten. Er wird nun durch einen Anwalt vertreten.

Ahlen/Münster: Mann (20) geht auf Polizeiwache und gesteht, dass er jemand getötet hat

Erstmeldung vom 18. März:

Ahlen/Münster – Ein 20-jähriger Mann hat am Donnerstagmorgen auf einer Polizeiwache in Ahlen die Tötung eines Bekannten gestanden. Das ist über den Vorfall bekannt.

Ahlen/NRW: 20-Jähriger gesteht Tötung – Polizei und Feuerwehr entdecken Leiche und Brandspuren am Tatort

Polizeibeamte und die Feuerwehr hätten unter der angegebenen Adresse in Ahlen einen toten 21-Jährigen und Brandspuren gefunden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 20-Jährige wurde festgenommen und eine Mordkommission eingesetzt. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Beide Männer hätten dieselbe Meldeadresse, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es müsse ermittelt werden, ob sie Nachbarn waren oder sich eine Wohnung geteilt hätten. Der Tote werde in der Universitätsklinik Münster obduziert.

Mutmaßlicher Tötungsdelikt in Ahlen: 20-Jähriger gesteht – so geht es mit den Ermittlungen nun weiter

„Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Wir werden nun den 20-Jährigen und mögliche Zeugen befragen, sowie eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung vornehmen“, erklärte der Leiter der Mordkommission, Frank Schneemann, in einer Mitteilung.

Kriminalstatistik in NRW: Weniger Straftaten wie Mord und Totschlag im Corona-Jahr

Auch in anderen NRW-Städten kommt es immer wieder zu Tötungsdelikten und anderen Straftaten. So wurde in Köln zum Beispiel kürzlich ein 33-Jähriger in Köln-Mülheim bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt. Allgemein sind die registrierten Kriminalfälle in NRW im Jahr 2020 jedoch leicht gesunken. Wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am 8. März in Düsseldorf berichtete, gab es im vergangenen Jahr weniger Straftaten wie Mord und Totschlag, ebenso gingen Wohnungseinbrüche und Straßenkriminalität zurück. Bereits im Jahr 2019 hatte die Gesamtzahl der Straftaten in NRW ein 30-Jahres-Tief erreicht.

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