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Allerheiligenkirmes Soest: 33 Körperverletzungen, 8 Festnahmen – Bilanz

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 Ein Polizist geht auf der 683. Allerheiligenkirmes auf dem Marktplatz auf Streife.
Auf der Allerheiligenkirmes in Soest hatte die Polizei viel zu tun, ist aber zufrieden. © David Inderlied/dpa

Die 683. Allerheiligenkirmes in Soest ist aus Sicht von Polizei und Stadt gut gelaufen. Die Einsatzkräfte mussten 185 Mal ausrücken.

Soest – Nach vier Tagen Rummeltrubel ist die Soester Allerheiligenkirmes am Sonntag (7. November) zu Ende gegangen. Anlass für die Polizei, eine Einsatzbilanz zu ziehen. Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Soest falle diese insgesamt positiv aus.

Mit dem „Kinder- und Familientag“ am Sonntag endete das Soester Megaevent laut Polizei „störungsfrei“. In den Tagen zuvor allerdings hatten die Beamten alle Hände voll zu tun. „Die Spannbreite reichte hierbei von Streitigkeiten und Bürgergesprächen bis hin zu Betrunkenen, die auf Hilfe angewiesen waren oder der Aufnahme von Anzeigen“, berichtete die Polizei am Montag.

Allerheiligenkirmes Soest: Polizei zieht Bilanz – die Zahlen

Allerheiligenkirmes Soest: 32 Personen „besuchen“ Zellentrakt

„32 Kirmesbesucher durften den Zellentrakt der Polizei kennenlernen“, bilanziert die Polizei. Acht Personen wurden festgenommen, 24 Personen kamen in Gewahrsam. Zum Vergleich: 2019 waren es 35 „Besucher“ in den Zellen, 2018 nur 19. „In den allermeisten Fällen waren die Tatverdächtigen oder Opfer alkoholisiert.“

Schon an den ersten Kirmestagen war die Polizei im Dauereinsatz. Am Donnerstag und Freitag mussten die Einsatzkräfte auf der Allerheiligenkirmes in Soest wegen Körperverletzungen und Taschendiebstählen ausrücken. Allerdings geht die Polizei davon aus, dass es bei diesen Bilanzzahlen nicht bleibt. Die Erfahrung zeigt, dass es noch zu weiteren Anzeigen kommen kann, „da der ein oder andere erst zu Hause bemerken wird, dass sein Handy oder die Geldbörse fehlt.“

Allerheiligenkirmes Soest: 3G-Verstöße nur Einzelfälle

Zufrieden mit dem Verlauf der Allerheiligenkirmes ist auch die Stadt Soest selber. Zwar habe es im Vergleich zum letzten Event einen leichten Besucherrückgang gegeben, die Stimmung sei aber „hervorragend“ gewesen. Das Hygienekonzept habe ebenfalls funktioniert. Das teilte die Stadt auf ihrer Internetseite mit.

Etwa 700.000 Besucher seien gekommen, von denen stichprobenartig etwa 10 Prozent auf die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert wurden. Lediglich in fünf Einzelfällen mussten wegen eines Verstoßes Bußgeldverfahren eingeleitet werden. „Insgesamt gaben Ordnungsamt und Test-Stationen 75.000 der Kirmesbändchen an Personen aus, die die Einhaltung von 3G nachweisen konnten“, schreibt die Stadt. (sk/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-HomepageTipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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