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#allemalneschichtmachen: Kritik von „Doc Caro“ schon 400.000 Mal aufgerufen

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Ärztin Carola Holzner in einer RTL-Fernsehshow
Notärztin Carola Holzner aus Essen reagierte auf die Schauspieler-Aktion #allesdichtmachen (Archivbild). © Henning Kaiser/dpa

Mit ihrer Antwort auf #allesdichtmachen hat „Doc Caro“ schon fast eine halbe Million Menschen erreicht. Sie fordert die Schauspieler zur freiwilligen Arbeit auf der Intensivstation auf.

Essen – Die Kritik der Medizin-Bloggerin „Doc Caro“ an der Internetaktion #allesdichtmachen ist auf große Resonanz gestoßen: Bis Montagnachmittag zählte die am Samstag veröffentlichte Stellungnahme der Essener Notärztin Carola Holzner auf Instagram knapp 400.000 Aufrufe.

„Doc Caro“ fordert darin unter #allemalneschichtmachen die an der #allesdichtmachen-Aktion beteiligten Künstler auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagt Holzner an die Teilnehmer der Aktion gerichtet. „Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun.“ Die Lage auf den Intensivstationen in ganz Deutschland ist nach Angaben von Medizinern nach wie vor besonders angespannt.

#allesdichtmachen: Teilnehmer haben sich bisher nicht freiwillig gemeldete

Auf die Frage, ob sich von den ursprünglichen Teilnehmern der Aktion schon jemand als Freiwilliger gemeldet hat, sagte Holzner am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: „Von den 53 nicht.“ Andere Prominente allerdings schon. Namen nannte Holzner nicht.

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler, darunter Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und Volker Bruch, mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager distanzierten sich einige Teilnehmer später von ihren Beiträgen. Comedian Oliver Pocher hatte mit Parodievideos auf die Aktion reagiert.(dpa)

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