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„Wie in den USA“: Armin Laschet lobt Impftempo in NRW und will es bis Sommer beibehalten

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Armin Laschet spricht auf einer digitalen Pressekonferenz nach dem Impfgipfel der Länder mit der Bundeskanzlerin

NRW-Ministerpräsident hat das Impftempo in seinem Bundesland gelobt. © Kay Nietfeld/dpa

Nach dem Impfgipfel mit Angela Merkel hat Armin Laschet NRW für sein Impftempo gelobt und mit dem der USA verglichen.

Köln/Berlin – Das Impftempo im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen erreicht nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) inzwischen das der USA. An diesem Mittwoch werde aller Voraussicht nach an nur einem einzigen Tag rund ein Prozent der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen geimpft. „Das ist ein Tempo wie in den USA“, sagte Laschet am Montagabend nach dem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

Armin Laschet: „Wir brauchen bloß genug Impfstoff“

In den vergangenen Woche habe man noch neidvoll in die USA geschaut und man sei inzwischen so weit, das gleiche Tempo hier an den Tag legen zu können. Das zeige, die Organisation und Infrastruktur in NRW funktionierten bestens. „Wir brauchen bloß genug Impfstoff und der wird in den nächsten Wochen weiter in großem Umfang zur Verfügung stehen, so dass wir bis zum Sommer dieses Tempo beibehalten können.“

Eine zunehmende Zahl von Menschen will sich offenbar lieber vom Hausarzt als im Impfzentrum impfen lassen. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium teilte am Montag mit, aufgrund des zunehmenden Impfgeschehens in den Arztpraxen sei die Nachfrage der über 70-Jährigen nach Impfterminen in Impfzentren teilweise geringer als erwartet. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält eine Aufhebung der Impfreihenfolge in Nordrhein-Westfalen Anfang Juni für möglich. Voraussetzung sei, dass es mehr Impfstoff gebe. (dpa)

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