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Armin Laschet soll Spitzenkandidat der NRW-CDU werden

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Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht mit erhobenem Zeigefinger bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung von Parteivorstand und Präsidium.
Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) soll als Spitzenkandidat der NRW-CDU in die Bundestagswahl gehen. © Michael Kappeler/dpa

Am Dienstagabend stellt die NRW-CDU ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl im September auf. Ministerpräsident Armin Laschet soll Spitzenkandidat werden.

Düsseldorf – Der Vorstand der nordrhein-westfälischen CDU will am Dienstag (19:00 Uhr) in Düsseldorf die Kandidatenliste für die Bundestagswahl im September aufstellen. Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Armin Laschet (60) soll auf Platz eins gesetzt und damit Spitzenkandidat der NRW-CDU werden. Über die Vorschläge auf der Landesliste stimmt am 5. Juni die Landesvertreterversammlung der NRW-CDU bei einer Präsenzveranstaltung in Düsseldorf ab. Auch der Landesvorstand tagt angesichts sinkender Infektionszahlen am Dienstag in Präsenz in einem Hotel in Düsseldorf.

Bundestagswahl 2021: Armin Laschet tritt wohl nicht in seinem Heimatkreis in Aachen an

Ein Direktmandat strebt der CDU-Bundesvorsitzende Laschet offenbar nicht an. Es werde nicht erwartet, dass Laschet in seinem Heimatkreisverband Aachen I antrete, hatte CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen gesagt. Bislang hält der CDU-Gesundheitspolitiker Rudolf Henke dort das Direktmandat. Die Aufstellungsversammlung der Aachener CDU ist am Mittwoch geplant. Offiziell hat sich Laschet dazu bisher nicht geäußert. Er hatte einst bei der Bundestagswahl 1994 das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt gewonnen, es bei der Wahl 1998 aber wieder verloren.

Armin Laschet bleibt definitiv nach der Bundestagswahl in Berlin

Anders als Laschet treten die Kanzlerkandidaten von SPD und Grünen, Olaf Scholz und Annalena Baerbock, direkt in einem Wahlkreis an – und zwar beide im selben Wahlkreis Potsdam. Auch Kanzlerin Angela Merkel war stets als Direktkandidatin in ihrem Wahlkreis in Vorpommern angetreten. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte sie den Wahlkreis zum achten Mal in Folge gewonnen.

Laschet hatte bereits klargestellt, dass er unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl am 26. September in Berlin bleiben wolle. Auf die Frage, ob er im Fall des Scheiterns für sich „ein Rückfahrticket nach Düsseldorf“ beanspruche, hatte Laschet der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt: „Klares Nein.“ Währenddessen sucht die NRW-CDU weiterhin einen Nachfolger Laschets als Landesparteichef. (dpa/lnw)

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