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Laschet in Unwetter-Gebieten – schnelle Hilfe für Städte und Kommunen

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Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterrichtet die Medien, nachdem er sich ein Bild von der Lage in der Stadt gemacht hat.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterrichtet die Medien, nachdem er sich ein Bild von der Lage in der Stadt gemacht hat. © Roberto Pfeil/dpa

Nach den schlimmen Unwettern in Hagen war NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Ruhrgebietsstadt zu Gast. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

Update, 12:33 Uhr: Die Pressekonferenz mit Armin Laschet ist beendet.

Update, 12:32 Uhr: Armin Laschet zur Klima-Krise: „Ich weiß schon lange, dass der Klimawandel eine Krise ist, die uns beschäftigt. Wir schalten ja Braunkohlekraftwerke ab. Aber es ist kein Spaß, dass den Bergleuten persönlich mitzuteilen, dass ihr Beruf keine Zukunft hat. Es ist also schon lange Thema und nicht erst nach solchen Ereignissen.“

Unwetter in NRW: Land NRW will Kreisen und Städte schnell Hilfe leisten – Gespräche mit DB laufen

Update, 12:30 Uhr: Armin Laschet zum Altena-Besuch: „Ich habe mit dem Landrat des Märkischen Kreises gesprochen. Wir hatten Kontakt mit dem Bürgemeister, er war aber auf den anderen Seite der Stadt und kam nicht zu uns.“

Update, 12:27 Uhr: Armin Laschet zu Schäden: „Das was ich zugesagt habe ist die Hilfe für die betroffenen Kreise und Städte. Wenn Brücken und Gleise betroffen sind, müssen die wieder repariert werden. Ich bin auch mit den Deutschen Bahn in Kontakt. Da werden wir unmittelbar mit den Spitzen der DB sprechen um die Schäden zu beheben.“

Armin Laschet lobt eigenes Vorgehen beim Klimaschutz und appelliert für mehr Geschwindigkeit

Update, 12:25 Uhr: Armin Laschet zu Klimawandel: „Wir nehmen die Sturmwetterereignisse wahr. Sie sind verbunden mit dem Klimawandel und das Land NRW unternimmt am meisten, um dagegen vorzugehen. Wir brauchen mehr Geschwindigkeit für den Kllimaschutz.“

Update, 12:24 Uhr: Armin Laschet zu den Absagen seiner Termine: „Alles andere muss zurückstehen, wenn so eine Krisensituation eintrifft.“

Update, 12:23 Uhr: Jetzt beantwortet Armin Laschet fragen der anwesenden Journalisten.

Unwetter in NRW: NRW-Regierung trifft sich zur Sondersitzung am Freitag

Update, 12:22 Uhr: Armin Laschet: „Deshalb habe ich das NRW-Kabinett zu einer Sondersitzung für morgen zusammengerufen. Wir werden die Kommunen und Betroffenen nicht alleine lassen und als Land Hilfe zeigen. Wir wollen solidarisch zusammenstehen und die Schäden der Katastrophen beseitigen.“

Armin Laschet zeigt Anteilnahme für verstorbene Feuerwehrmänner – keine genaue Opfer-Zahlen bekannt

Update, 12:18 Uhr: Armin Laschet: „Wir haben noch kein genaues Lagebild von den Opfern in NRW. Wir können aber von mehrere Toten ausgehen. In Altena selbst sind ganze Straßen durch Schlammmassen zerstört worden. Auch die Schäden in den Unternehmen sich noch nicht bemessber.“

Update, 12:17 Uhr: Armin Laschet zu Tod der Feuerwehrleute in Altena: „Die beiden Todesfälle zeigen, was wir ganz abstrakt beschreiben: Familien haben Angehörige verloren und kein Wort, was wir hier sprechen kann den Verlust ersetzen.“

Unwetter in Hagen: Armin Laschet lobt Katastrophenplanung und Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

Update, 12:17 Uhr: Armin Laschet: „Auch die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr funktioniert sehr gut. Die Genehmigung ging auch sehr schnell. Durch die Bundeswehr ist kein Stadtteil mehr abgeschottet, da hat sie sehr gut geholfen.“

Update, 12:14 Uhr: Armin Laschet: „Hagen ist ganz besonders von der Hochwasser-Katastrophe betroffen. Es gab keine andere Stadt in NRW, wo sich die Lage gestern bereits so angespannt hat. Die Stromversorgung wurde abgeschaltet. Ich habe meine Reise abgebrochen, um mich hier zu informieren. Man muss sich all die persönlichen Schicksale vorstellen, wenn man darüber spricht, was sich hier ereignet hat. Hier in Hagen kann man exemplarisch sehen wie gut die Zusammenarbeit funktioniert hat. Mir wurde überall geschildert, dass wir eine sehr gute Katastrophenplanung in NRW haben.“

Update, 12:04 Uhr: Armin Laschet ist in Hagen eingetroffen. Am Donnerstagmittag ließ er sich vom Krisenstab und von Oberbürgermeister Erik O. Schulz über die aktuelle Hochwasser-Lage informieren. Anschließend möchte Laschet vor die Presse treten.

Live im Ticker: Armin Laschet besucht Hagen nach starken Unwettern

Hagen – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat wegen der dramatischen Hochwasserlage im Westen Deutschlands seinen geplanten Besuch bei der Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon abgesagt. Dafür macht er sich nun im schwer getroffenen Hagen einen Eindruck von der aktuellen Lage. 24RHEIN berichtet von der Pressekonferenz.

Schlimme Unwetter in Hagen: Armin Laschet besuchte Altena am Donnerstagmorgen

Am Donnerstagmorgen besuchte der Unions-Kanzlerkandidat bereits das ebenfalls heftig betroffene Altena im Märkischen Kreis. Dort war am Mittwochnachmittag ein 46-jähriger Feuerwehrmann nach der Rettung eines Mannes aus einem überfluteten Stadtteil ins Wasser gestürzt und abgetrieben. Seine Kollegen hatten ihn nur noch tot bergen können.

Laschet informierte sich in Altena in der Leitzentrale des Kreises beim Landrat und beim Kreisbrandmeister über die Lage, wie die Deutsche Presse-Agentur aus NRW-Regierungskreisen erfuhr. Anschließend fuhr er in die besonders von den Unwettern betroffene Stadt Hagen, um sich auch dort ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Laschet hatte seine Reise durch Süddeutschland abgebrochen, er sei noch in der Nacht nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt, hieß es. Der Ministerpräsident wolle sich nach seinem Besuch in Hagen über die Folgen und weitere Entwicklungen der Unwetter in Nordrhein-Westfalen weiter informieren und mögliche Hilfen des Landes forcieren.

Armin Laschet besucht Hagen: CSU-Klausur in Seeon abgesagt – Nachholtermin bereits geplant

Laschet hatte die Absage des Besuchs der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder abgesprochen. Er habe dies mit der Zusage verbunden, zeitnah im August mit der CSU-Landesgruppe zusammenzukommen, hieß es weiter.

Dobrindt sagte in Seeon: „Es wird einen Nachholtermin geben, der wird im August sein“. Er selbst und CSU-Chef Markus Söder hätten ausdrücklich Verständnis, dass Laschet wegen der dramatischen Unwetterlage in Nordrhein-Westfalen nicht wie geplant nach Seeon kommen könne. (os mit dpa)

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