1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Zugemülltes Auto gestoppt: Fahrer konnte kaum noch bremsen

Erstellt:

Ein von innen völlig zugemülltes Auto, daneben ein Polizist, der eine Kelle hält. (Montage)
Richtig bremsen konnte ein Autofahrer aufgrund des vielen Mülls in seinem Wagen nicht mehr. (IDZRW-Montage) © Polizei Lüdenscheid & Sina Schuldt/dpa

Die Polizei hat bei Lüdenscheid ein stark vermülltes Auto gestoppt. Selbst im Fußraum lag so viel Müll herum, dass der Fahrer kaum noch bremsen konnte.

Lüdenscheid – Kisten, Tüten, Kleidung, leere Packungen, Flaschen und selbst eine Gartenschaufel türmten sich fast bis zur Windschutzscheibe. Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Dienstag ein völlig zugemülltes Auto gestoppt.

„Müllauto“ bei Lüdenscheid gestoppt: Fahrer konnte kaum noch bremsen

Der Wagen fiel den Beamten am Dienstagmittag (7. Juni) gegen kurz nach 12 Uhr in Brügge (NRW) bei Lüdenscheid auf. Die Polizei spricht am Mittwoch von einem „erheblich zugemüllten Pkw“. Die einzige nicht von Müll bedeckte Fläche scheint der Fahrersitz gewesen zu sein. Besonders gefährlich: „Selbst im Fußraum am Fahrersitz lag so viel Müll, dass man die Pedale nur noch zur Hälfte durchtreten konnte“, teilt die Polizei mit. Heißt im Klartext: Der Fahrer konnte kaum noch bremsen.

Brügge bei Lüdenscheid: Polizei droht Fahrer von „Müllauto“ mit Konsequenzen

Ihm drohen nun Konsequenzen. Die Polizei will das Straßenverkehrsamt kontaktieren und dort die „Eignung des Fahrers zur Teilnahme am Straßenverkehr“ überprüfen lassen.

Solche „Müllautos“ sind tatsächlich kein Einzelfall. Im Januar wurde in Essen ein ähnlich zugemülltes Auto gestoppt. Auch dort war Bremsen und Kuppeln so gut wie nicht mehr möglich. (bs/ots) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant