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Bad Driburg: Mann nach Streit getötet – Motiv immer noch offen

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Zwei Hände in Handschellen
Bei einem Streit in Bad Driburg ist ein Mann getötet worden. Der mutmaßliche Täter sitzt in U-Haft. (Symbolbild) © Ingo Wagner/dpa

Bei einem Streit in Bad Driburg im Kreis Höxter ist am Samstag, 22. Mai, ein Mann getötet worden. Ein Verdächtiger sitzt in U-Haft, doch das Motiv ist noch unklar.

Update vom 25. Mai, 13:32 Uhr: Nach einem tödlichen Streit in einem Mehrfamilienhaus in Bad Driburg im Kreis Höxter läuft die Suche nach dem Motiv weiter. Eine Mordkommission der Bielefelder Polizei hat die Ermittlungen übernommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten. Demnach war es in dem Haus am späten Samstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung gekommen. Streifenpolizisten trafen am Tatort auf einen alkoholisierten 47-jährigen Tatverdächtigen und einen Schwerverletzten. Der 41-Jährige starb noch vor Ort. Laut Obduktion von Sonntag waren mehrere Stichverletzungen der Grund. Der Tatverdächtige sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft.

Beide Männer waren laut Oberstaatsanwalt Ralf Meyer bei Verwandten zu Besuch. Wegen der stundenlangen Spurensicherung im Hausflur wurden die Bewohner von der Feuerwehr mithilfe einer Drehleiter aus dem Gebäude geholt. (dpa/lnw)

Bad Driburg: Mann nach Streit getötet – mutmaßlicher Täter schweigt

Erstmeldung vom 24. Mai, 16:18 Uhr: Bad Driburg – Bei einem Streit in Bad Driburg im Kreis Höxter ist am Samstag, 22. Mai, ein Mann getötet worden. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Ralf Meyer am Montag sind die Hintergründe noch immer offen. Der Tatverdächtige sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft, heißt es jedoch in der Pressemitteilung vom 24. Mai weiter.

Der mutmaßliche Täter und das Opfer hätten sich in einem Haus mit Verwandten getroffen. Nach einem Streit sollen die beiden aufeinander losgegangen sein. Die Rettungskräfte fanden den Toten im Treppenhaus. Der Tatverdächtige schweigt nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang. Die Befragung der Zeugen ist noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauern derzeit an. (dpa/lnw)

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