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Bad Lippspringe: Polizei findet 18 Hundewelpen in verdreckten Räumen – ein Welpe tot

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Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines zivilen Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen.
Die Polizei kam den Verdächtigen im Internet auf die Spur (Symbolbild). © Hendrik Schmidt/dpa

Die Polizei ermittelt in Bad Lippspringe unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Sie fand 18 Hundewelpen in Wohnungen und Keller. Ein Tier ist gestorben.

Bad Lippspringe – 18 teils sehr junge und krank wirkende Hundewelpen verschiedener Rassen hat die Polizei in zwei Wohnungen und in einem Keller in Bad Lippspringe in NRW entdeckt. Ein Tier sei bereits gestorben, andere müssten behandelt werden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Demnach wird nun gegen einen 44 Jahre alten Mann und eine 25 Jahre alte Frau ermittelt. Sie stünden im Verdacht, beim Tierhandel betrogen und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Über eine Kleinanzeige im Internet, in der die Welpen angeboten wurden, seien die Ermittler dem Duo auf die Spur gekommen.

Bad Lippspringe: Welpen in verdreckten Räumen gehalten

Einige Tiere wurden in den teilweise mit Kot und Urin verdreckten Räumen in Käfigen und Verschlägen gehalten. Die Welpen kamen in ein Tierheim. Über ein Dutzend Hunde sollen die Tatverdächtigen bereits verkauft haben. Bereits im Juni hatte die Polizei gegen ein Händlerpaar in Paderborn und Marienloh ermittelt.

Fälle von Tierhandel beschäftigen die Polizei öfter: In der Nähe von Passau hat die Polizei Anfang des Monats einen Mann aus NRW angehalten. Er transportierte sechs Welpen in viel zu kleinen Boxen und mit gefälschten Unterlagen. Insgesamt 43 größtenteils verwahrloste Hundewelpen haben Polizei und Veterinäramt aus einem Haus in Detmold gerettet. (dpa/lnw)

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