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Badeunfälle in NRW: Kinder vor dem Ertrinken gerettet – Wiederbelebungen nötig

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Luftbild, Waldfreibad Herpine, Halver, Märkischer Kreis, Sauerland, Nordrhein-Westfalen
Am Waldfreibad Herpine in Halver wurden zwei 13-Jährige zu Lebensrettern. © Hans Blossey/Imago

Am Samstag ist es in NRW zu zwei sehr ähnlichen Badeunfällen gekommen. Bei beiden konnten Kinder gerade rechtzeitig geborgen werden – doch es waren Reanimationen nötig.

Halver/Olfen – Nach einem Badeunfall im Schwimmbad von Halver (Märkischer Kreis) ist ein elfjähriger Junge am Samstagabend erfolgreich wiederbelebt worden. Zuvor hätten ihn zwei 13 Jahre alte Kinder aus dem Schwimmerbereich geborgen, teilte die Polizei mit. Der Elfjährige sei mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Ihm gehe es „den Umständen entsprechend“. Die Ermittlungen zu dem Unglücksfall dauerten an.

Badeunfälle in NRW: Mutter verliert Dreijährige aus den Augen – Rettungskräfte retten ihr das Leben

Eine Dreijährige ist im Naturbad von Olfen (Kreis Coesfeld) untergegangen, konnte aber wenig später aus dem Wasser gezogen und gerettet werden. Das Mädchen sei am Samstagnachmittag in das tiefe Wasser geraten, als die Mutter es kurz aus den Augen verloren hatte, teilte die Polizei mit. Badegäste bargen das leblose Kind aus dem See. Es konnte von Rettungskräften reanimiert werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Im Zuge des sonnigen Wetters und der hohen Temperaturen war es in der vergangenen Tagen immer wieder zu diversen Badeunfällen in ganz Nordrhein-Westfalen gekommen. Erst am Samstag musste ein Mann am Fühlinger See in Köln ebenfalls reanimiert werden. Am Donnerstag kam für einen 38-Jährigen derweil jede Hilfe zu spät: Er konnte nur noch leblos aus dem Rotter Seege bei Troisdorf geborgen werden. (os mit dpa)

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