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Bergisch Gladbach: Hoverboard brennt – Wohnung nicht mehr bewohnbar

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Von: Jana Wehmann

Ein verbranntes Hoverboard auf einem Balkon.
Ein brennendes Hoverboard hat eine Wohnung in Bergisch Gladbach unbewohnbar gemacht. © Feuerwehr Rheinbergischer Kreis

In Bergisch Gladbach löste ein brennendes Hoverboard einen Brandeinsatz aus. Dabei entstand ein erheblicher Rauchschaden und die Wohnung wurde unbewohnbar.

Bergisch Gladbach – Ein brennendes Hoverboard im Wohnzimmer hat eine Wohnung im Stadtteil Hand von Bergisch-Gladbach unbewohnbar gemacht. Die Bewohner hätten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, teilte die Feuerwehr am Dienstagabend mit.

Brennendes Hoverboard: Wohnung in Bergisch Gladbach-Hand unbewohnbar

Als die Feuerwehr am späten Nachmittag des 1. Juni am Einsatzort eintraf, gab es eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Mit einer Drehleiter gelangten die Einsatzkräfte über den Balkon in die Wohnung. Sie kühlten das brennende Hoverboard herunter und brachten es auf den Balkon. Durch das rauchfreie Treppenhaus wurden die weiteren Bewohner des Hauses ins Freie geführt.

Bergisch Gladbach: Hoverboard geht in Mehrfamilienhaus Flammen auf

Im Wohnzimmer entstand ein erheblicher Rauchschaden. Die Wohnung ist daher vorübergehend nicht bewohnbar. Die Bewohner kamen bei Verwandten unter. 33 Feuerwehrleute waren mit zehn Fahrzeugen im Einsatz.

Ein Hoverboard ist eine Art Skateboard, das elektrisch betrieben wird. Der Fahrer lenkt und beschleunigt allein durch Gewichtsverlagerung. Immer wieder gibt es Berichte, dass sie in Brand geraten oder explodieren – etwa beim Laden des Akkus. In den USA etwa wurden die beliebten Roller 2016 auf den Arealen vieler Hochschulen verboten, auch die drei größten US-Fluggesellschaften haben die E-Roller an Bord verboten.

Erst kürzlich kam es in einem Krankenhauszimmer in Bergisch Gladbach zu einem Brand. Dabei brachte die Feuerwehr 48 Patienten in Sicherheit. Ende April konnten sich rund 700 ehrenamtliche Feuerwehrleute eine Impfung gegen das Coronavirus abholen – dafür wurde ein Drive-in aufgebaut. (jaw/dpa/lnw)

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