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Bergisch Gladbach: Beim Gassi gehen – Polizeihund „Bope“ deckt Drogenhandel auf

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Auf seinen Einsatz wartet Drogenspürhund „Pitt“ am Rande eines Pressetermins
Diensthund „Bope“ stellt 20-Jährigen mit Drogen (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Als Drogenspürhund „Bope“ am Samstag frei im Wald herumlaufen konnte, stellte der Polizeihund in Bergisch Gladbach kurzerhand alleine eine mutmaßliche Drogenbande.

Bergisch Gladbach – Am Samstagabend, 3. Juli, ist ein Diensthundeführer zusammen mit einer Kollegin und seinem Diensthund „Bope“ auf Fußstreife im Waldgelände in Bergisch Gladbach unterwegs gewesen. Den Dienstwagen haben sie zuvor in der Straße Auf der Kaule abgestellt und sind von dort in nördliche Richtung unterwegs gewesen, wie die Polizei im Rheinisch-Bergischer-Kreis mitteilt.

Bergisch Gladbach: Beim Gassi gehen – Drogenspürhund deckt Drogenhandel auf

Der Diensthund war kurzzeitig nicht angeleint, da sich auf dem gut überschaubaren Waldweg keine anderen Personen aufhielten. Plötzlich rannte der Diensthund in das Unterholz neben dem Weg und wenig später waren Schreie einer Person zu hören, wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilt.

Der Diensthundeführer lief zu der Stelle und sah einen jungen Mann, der mit einem Knüppel nach „Bope“ schlagen wollte. Am Boden lag ein weiterer junger Mann, der vom Diensthund durch einen Biss in das Fußgelenk gestellt worden war. Auf einem Hochsitz saß zudem ein junges Mädchen, das ebenso zu der Gruppe gehörte.

Im Umfeld der Dreiergruppe (17, 19, 20 Jahre) aus Bergisch Gladbach fanden die Polizisten zwei Plastikbeutel und eine Frischhaltedose mit Marihuana. Zudem eine Feinwaage und Verpackungsmaterial. Die Polizeihunde leisten immer wieder einen wichtige Arbeit bei den Ermittlungen. Nach einer Coronaparty in Meerbusch fand ein Spürhund der Polizei versteckte Drogen.

Bergisch Gladbach: Drogenspürhund „Bope“ deckt Drogenhandel auf – Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 20-Jährigen, der durch den Diensthund gestellt worden ist, ist ein Strafverfahren wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet worden. Er wurde durch eine Rettungswagenbesatzung zur ambulanten Behandlung der Bisswunde in ein Krankenhaus gebracht. Zeitgleich ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung seiner Wohnräume an, wobei dort keine weiteren Betäubungsmittel mehr durch den Diensthund und seine Begleiter gefunden wurden. In Köln flog zuletzt eine internationale Drogenbande auf. Dabei wurde auch der Drogen-Boss festgenommen. (ots)

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