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Corona-Lagezentrum in Bergisch Gladbach wird von Corona heimgesucht – 53 Mitarbeiter in Quarantäne

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Ein Schild weist in der Fußgängerzone auf die Maskenpflicht hin
Maskenpflicht in Bergisch Gladbach: 53 Mitarbeiter des Lagezentrums dürfen vorerst nicht vor die Tür. © Marius Becker/picture alliance/dpa

53 von rund 80 Mitarbeitern des Corona-Lagezentrums in Bergisch Gladbach müssen in Quarantäne. Im Zentrum gab es Corona-Fälle in zwei Teams.

Bergisch Gladbach – Zwei Fälle mit der britischen Corona-Variante unter Mitarbeitern haben einen Großteil der Belegschaft des Corona-Lagezentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises in Quarantäne verbannt. Es werde Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Corona-Hotline und bei der Bearbeitung von Anfragen geben, hatte der Kreis am Montag in Bergisch Gladbach mitgeteilt. 53 von rund 80 Mitarbeitern des Lagezentrums des Gesundheitsamtes seien in Quarantäne. Die Zahlen seien weiterhin aktuell, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Mehrere Medien hatten berichtet.

Bergisch Gladbach: Corona-Infektionen stammen aus familiärem Umfeld

Die Fälle traten den Angaben zufolge in zwei unterschiedlichen Teams auf – in einem Fall bei der Corona-Hotline, in dem anderen bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Nach Erkenntnissen des Kreises sollen beide Infektionen jeweils aus dem familiären Umfeld, beziehungsweise dem eigenen Haushalt stammen. Es habe keine Übertragung zwischen beiden Fällen gegeben. Die Corona-Regeln im Lagezentrum seien durchgehend eingehalten worden.

Ein Teil der Mitarbeiter in Quarantäne kann nach Angaben des Kreises im Homeoffice weiterarbeiten. Parallel dazu sollen Mitarbeiter aus anderen Aufgabenbereichen im Lagezentrum eingesetzt werden.

Derzeit sorgt der Fall einer mit Corona infizierten Arzthelferin in Düsseldorf für Aufsehen. Sie war trotz Krankheitssymptomen zur Arbeit gekommen. (dpa/lnw)

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